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Nicoles Bewertung

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Es ist nicht der beste Tag des Taxifahres Dubosky, denn am Ende einer langen Schicht läuft ihm eine splitterfasernackte Frau vor das Auto. Als er aussteigt um nachzusehen, ob sie verletzt ist, greift sie ihn unvermittelt mit einer Schere in der Hand an. Geistesgegenwärtig wehrt er sie ab und ruft die Polizei.

Zur gleichen Zeit suchen zwei Landstreicher eine junge Fixerin, die mit einem der beiden zusammenlebt und die sich angeblich einen goldenen Schuss gesetzt hat. Doch am Ort des Geschehens angekommen müssen sie feststellen, dass die Frau spurlos verschwunden ist. Solomon, einer der beiden Männer findet sie jedoch kurze Zeit später wieder. Sie liegt auf einer Krankenwagenbahre- als er einen Blick auf sie wirft ist er entsetzt, denn die junge Fixerin sieht nicht mehr so aus wie zuvor...

Frank Blackburn und seine Kollegin Kat werden in der selben Nacht an einen Mordschauplatz gerufen. Carl Janovic, ein homosexueller Mann wurde Opfer einer Gewalttat- er wurde erstochen.

Der Stein, der alle Geschehnisse verbindet, kommt ins Rollen, als die junge, verwirrte Frau, die dem Taxifahrer vor sein Auto lief, in eine Psychiatrie eingewiesen wird und in die Hände des erfahrenen Arztes Dr. Matt Tolan kommt. Nach einem Blick auf das Äußere seiner neuen Patienten schreckt er entsetzt zurück- sie erinnert ihn nicht nur an Abby, seine geliebte Frau die ein Jahr zuvor von einem Serienkiller bestialisch ermordet wurde, sondern sie flüstert ihm Worte zu, die ihn erschüttern und voller Zweifel zurücklassen. Sie flüstert "Du hast mich verletzt"...

Derweil gibt es noch eine weitere Person, die ein großes Interesse an Dr. Matt Tolan hat.... der Serienkiller von damals genannt "Vincent Van Gogh".

Es ist sehr schwer bei der Inhaltsangabe nicht gleich zuviel zu verraten, daher empfehle ich den Lesern dieses Buches, den Klappentext nicht zu aufmerksam zu lesen. ;-)

Der Autor hat hier einen spannenden Pageturner abgeliefert, den man einfach nicht eher zur Seite legen kann, bis man die ganze komplexe Geschichte erfährt. Es ist ein Psychothriller mit paranormalen Elementen gespickt, wobei sich die paranormalen Elemente dezent in die Story einfügen ohne dass der Romanstoff dadurch unglaubwürdig wirkt. Diese paranormalen Einstreuungen werden von Solomon, einer der Romanfiguren, plausibel erläutert und sorgen für wohlige Gänsehautstimmung.

Eine echte Hauptfigur gibt es in diesem Buch nicht, gleich mehrere Personen treiben die Story voran und geben dem Leser die Gelegenheit die folgenden Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven "mitzuerleben".

Für zartbesaitete Leser werden diverse Einblicke in die Psyche des Serienkillers verstörend wirken und der Autor spart auch nicht mit detaillierten Beschreibungen seiner Taten- meines Erachtens hätten diese Beschreibungen weniger ausführlich sein können und sorgen auch nicht für einen größeren Spannungsbogen.

Dieser ist schon allein durch den gut durchdachten Romanstoff gegeben. Die Ausdrucksweise der Hauptpersonen des Romans ist vielleicht ein wenig zu lässig-amerikanisch geraten, fällt aber ansonsten nicht zu sehr ins Gewicht.

Kurz gefasst: Packender Para-Psychothriller der dem Leser den Schlaf rauben wird!


Paranoia -
Hör Auf Ihre Stimme

Robert Gregory Browne

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Originaltitel: Whisper in the Dark
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3-426-63529-2
Erscheinungsdatum: März 2010
Genre: Mystery Thriller

Klappentext

Der Anruf um drei Uhr morgens bedeutet nichts Gutes. »Heute ist der Tag, Doktor Tolan, auf den ich gewartet habe.« – »Wie bitte? Wer sind Sie?«
»Das werden Sie früh genug erfahren. Ich wollte Ihnen nur einen schönen Jahrestag wünschen, bevor ich Ihnen die Kehle durchschneide.«

Eine traumatisierte Frau wird auf der Straße aufgegriffen. Als der Psychologe Dr. Matt Tolan sie untersuchen will, ist er schockiert: Die Fremde sieht seiner Frau zum Verwechseln ähnlich – doch Abby wurde vor einem Jahr ermordet! Ist es ein makabrer Zufall? Oder beginnt der trauernde Witwer, den Verstand zu verlieren? Schließlich scheint es vollkommen ausgeschlossen zu sein, dass der Geist der Toten wirklich zurückgekehrt ist, um ihn vor einer Gefahr zu warnen …

Quelle: Droemer/Knaur