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Simones Bewertung

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Die britische Schauspielerin und Komikerin Dawn French schreibt in ihrem Roman „Irgendwas geht immer“ über den typisch wahnsinnigen Alltag in einer Familie. Die Kapitel  werden aus Sicht der verschiedenen Figuren erzählt, sie sind kleine Denkmonologe. Dabei sollten die einzelnen Familienmitglieder lieber miteinander reden, als aneinander „vorbeizudenken“… Ob am Ende alles gut wird und doch Zusammenhalt  da ist?

Mir persönlich war das Ganze ein wenig zu monologhaft geschildert und auch der Witz hat mich nicht immer überzeugt, stellenweise fand ich ihn ein bisschen flach.

Der alltägliche Familienwahnsinn ist anschaulich und überzeugend dargestellt, da  wird sich wohl so mancher Leser wiederfinden und schmunzeln.

Bei der Handlung habe ich mich wiederholt beim Lesen gefragt, wohin sie denn nun führt, der rote Faden fehlte mir hier, bis zu einem Ende, das bei weitem nicht so beeindruckend ist, wie im Klappentext angedeutet. Das Ende der Geschichte fand ich ein wenig abrupt.

Alles in allem hat das Buch  bei mir gemischte  Lesegefühle hinterlassen. Es bietet zwar  britischen Humor und lockere Unterhaltung, aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt der Roman bei mir nicht.

Kompliment allerdings an den Verlag für die gelungene und passende Covergestaltung und den aufwertenden Druck auf dem Buchschnitt.  Die Optik fällt auf und spricht an.

Kurz gefasst: Roman um eine ganz normale verrückte Familie – who likes…


Irgendwas geht immer

Dawn French

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Originaltitel: A Tiny Bit Marvellous
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548283777
Erscheinungsdatum: Juni 2012
Genre: Contemporary

Klappentext

Niemand geht einem so sehr auf die Nerven wie die Familie. Und nichts ist unterhaltsamer, als festzustellen, dass es anderen genauso geht. So wie den Battles! Mutter Mo, eine Kinderpsychologin, steht fassungslos vor ihren pubertierenden Kindern. Tochter Dawn findet ihre Familie schrecklich peinlich. Sohn Peter ist in Oscar Wilde verliebt – und benimmt sich leider auch so. Und ja, einen Ehemann gibt es auch: Mo nennt ihn liebevoll »Ich-muss-noch-was-arbeiten!«. Keiner versteht den anderen oder redet vernünftig. Bis es hart auf hart kommt. Als sich ein fieser Betrüger in ihr Leben schleicht, halten alle zusammen – sogar der Hund.

Quelle: Ullstein