Vita Liz & JK Brandon

Frage und Antwort

(Text: AS)

Bitte stellen Sie sich unseren Lesern einmal kurz vor.

Liz und J.K: Hallo, wir sind Liz und J.K. Brandon, die Autoren des Vampirromans „Blutprinz“ und wir leben, gemeinsam mit unseren vier Kindern Lukas, Katharina, Sophie und Natalie nahe der Stadt Salzburg im wunderschönen Österreich.

Liz: Von Beruf bin ich Schneiderin, in meinem eigenen kleinen Unternehmen. Ich liebe Bücher, gutes Essen, spannende Filme und ausgiebige Spaziergänge.

J.K: Ich arbeite hauptberuflich als Ingenieur und hege seit jeher eine große Leidenschaft zum Schreiben und Erzählen. Genau wie Liz lese ich gerne und ich bin nebenbei noch ein passionierter Hobbykoch.


Worüber können Sie lachen?

Liz.: Über viele Dinge. Erzählungen, Anekdoten, Erlebnisse mit den Kindern und mit Freunden.

J.K: Ich kann vor allem bei Filmen und Kabaretts lachen, aber auch über humorvolle Bücher.


Was bedeutet für Sie die Möglichkeit Bücher zu schreiben und Geschichten erzählen zu können?

Liz: Ich habe es eigentlich nie für möglich gehalten, dass ich selbst irgendwann mal ein Buch veröffentliche.Vermutlich wäre das auch nie passiert, wenn mein Mann nicht so hartnäckig und ausdauernd gewesen wäre. Er war es der mich davon überzeugte gemeinsam mit ihm an einem Projekt zu arbeiten.

J.K: *lacht* Für mich war es immer ein Traum zu schreiben. Gemeinsam mit meiner Frau an einem Buch zu arbeiten war eine wundervolle Erfahrung und hat uns beide noch mehr zusammen geschweißt. Darüber hinaus wurde der Blutprinz ist für mich zu einem ersten größeren Schritt in die Richtung meinen Traum leben zu können.


Wie läuft so eine Zusammenarbeit von Autoren ab und wie verteilt sich die Arbeit?

J.K. Das ist bei uns beiden relativ einfach. Wir entwickeln die Ideen und den Plot gemeinsam. Liz arbeitet vor allem die weiblichen Charaktere und Passagen aus. Die Texte schreibe zum größten Teil ich. Ich wäre kein Gentleman, würde ich meine Frau die harte Knochenarbeit machen lassen. Ich habe lange Zeit alleine in meinem Arbeitszimmer an Geschichten geschrieben, die Arbeit im Team war neue und vor allem positive Erfahrung.

Liz: Es passiert auch, dass unsere Meinungen mal etwas auseinandergehen und wir versuchen dann gemeinsam einen Weg zu finden, der für beide in Ordnung ist. J.K. lässt seinen männlichen Blickwinkel einfließen und ich natürlich den weiblichen, daher denke ich wir ergänzen sehr gut.


Erzählen Sie uns bitte etwas über die Entstehung des Buch „Blutprinz“?


J.K: Das war interessant und vor allem mit einigen Zufällen verbunden, ohne die der Blutprinz vermutlich nie entstanden wäre. Timo Bader, ein befreundeter Autor, hat mich darauf hingewiesen, dass der Sieben Verlag Autoren mit Ideen zu romantischen Vampirromanen suchte. Ich habe mich mit Frau Campbell in Verbindung gesetzt und ihr zuerst einmal die Idee aus einer alten Kurzgeschichte von mir angeboten, in der es bereits einen André und auch eine Natalie gab. Nur war André der Mensch und Natalie eine Vampirlady.

Liz: Wir haben das dann für den Blutprinz umgedreht und eine eigene Vampirwelt erschaffen, die noch viel Stoff bieten wird. Wir wollten aber speziell für das erste Buch keine allzu großen Experimente wagen, was sich in den kommenden Romanen bestimmt etwas ändern wird.


Stellen Sie uns kurz den Hauptprotagonisten ihre Buches, André Barov, vor. Was für ein Held ist er?

J.K: Obwohl der Blutprinz als Unterhaltungsliteratur gedacht ist, lag es uns am Herzen dem Buch eine gewisse Ernsthaftigkeit zu geben, ein Thema das uns alle angeht.. Wir haben uns dabei für die Thematik der Probleme im zwischenmenschlichen Bereich unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen entschieden, kurz dem Rassismus. Das war vor allem eine Gratwanderung, da das Wesen unseres Helden André Barov, und sein Auftreten schnell misverstanden werden könnte. Wenn wir uns einmal in seine Lage, seine Welt, versetzen sehen wir woher sein Verhalten herrührt. Er ist ein Mann mit einer riesen Verantwortung. Er lebt seit 252 Jahren und hat die Welt der Vampire immer hierarchisch gesehen, so wie es ihm von den Alten überliefert und gelehrt wurde. Entsprechend streng - und scheinbar unfair den Halbblütern gegenüber - sind seine Gesetze. Jedoch war er mit diesen Gesetzen in der Lage die Rasse der Vampire bislang vor dem Untergang zu bewahren. Er sieht dies als den einzigen gangbaren und sicheren Weg und daher verabscheut er auch jene, die gegen seine Regeln verstoßen. Als das Schicksal ihm nun Natalie in sein Leben führt, ist er förmlich gezwungen sich mit seinen eigenen Gesetzen erstmals kritisch auseinander zu setzen.


Was fasziniert Sie an Vampiren?

Liz: Eigentlich der komplette Mythos rund um den Vampir an sich. Dieses düstere und doch reizvolle Wesen. Das Interessante war, dass uns erst bei unseren Recherchen bewusst wurde, dass der Mythos Vampir - wenn auch in unterschiedlichen Erscheinungen und Benennungen - in sehr vielen Kulturen auftaucht.

J.K: Ich mag vor allem phantastische und mystische Geschichten. Da kommt man um den Mythos Vampir kaum herum und es war sehr spannend, in das Wesen des Vampirs einzutauchen.


Warum haben Sie sich Wien als Setting für den „Blutprinz“ ausgesucht?


J.K: Die Stadt ist einfach traumhaft, eine der wahrscheinlich schönsten Städte der Welt. Wir haben lange überlegt und wollten die Haupthandlung nicht nach Osteuropa, Paris oder in die USA verlegen. Für diese Geschichte erschien uns Wien einfach perfekt.


Dürfen Sie uns verraten an welchen Projekten Sie arbeiten? Was dürfen die Leser in Zukunft von Liz & J.K. Brandon erwarten?

Liz und J.K: Konkret planen wir im Moment einen weiteren Roman, der in der Welt von André und Natalie spielt, es wird aber ein neues Hauptpaar geben. Wir arbeiten derzeit sehr intensiv am Konzept. Der zweite Teil soll vor allem umfangreicher und noch etwas komplexer werden. Dadurch können wir noch tiefer in die Welt der Vampire eintauchen.


Autoren wird nachgesagt, dass Sie passionierte Leser sind. Gilt das auch für Sie? Und welches Buch haben Sie zuletzt begeistert gelesen?

J.K: Ich lese viel und lasse mich gerne in ferne Welten entführen. Meist lese ich aber nicht ein einzelnes Buch, sondern habe drei, manchmal vier Bücher auf dem Nachttisch liegen, und darin lese ich je nach Lust und Laune. Wenn mich ein Buch wirklich fesselt, dann lese ich es auch mal in einem Rutsch durch. Leider geschieht das nur selten, zuletzt glaube ich passierte mir das bei Dan Browns Sakrileg.

Liz: Begeistert hat mich zuletzt der erste Teil der Highlandsaga von Diana Gabaldon „Feuer und Stein“. Wie mein Mann lese gerne und sooft es die Zeit neben Beruf und Familie zulässt.

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