Vita Meredith Duran
(Text: NG)
Meredith Duran wählt als Settings auch mal exotische Kulissen, wie etwa Indien und ihre Helden und Heldinnen müssen meistens sehr traumatische Erlebnisse überwinden, bis sie glücklich werden können. Doch die Beziehung zwischen dem Heldenpaar, ihre gegenseitige Liebe zueinander hilft ihnen, wieder Vertrauen aufzubauen.

Ihre Historical Romances gehen unter die Haut, ihr gelingt es außergewöhnliche Geschichten zu schaffen, wobei ihre Protagonisten und deren Probleme so gut und einfühlsam beschrieben werden, dass sie lebendig und nicht plastisch wirken und man sich nicht nur mit ihnen identifizieren kann, sondern auch mitfiebert und mitleidet, bis zum Happy Ending.
Meredith Durans Romane wurden nicht nur im Original veröffentlicht, neben der deutschen Übersetzung zu "Duke of Shadows", kommen nun auch russische, holländische, italienische, spanische, japanische und thailändische Leser in den Genuss ihre Bücher in landeseigener Übersetzung lesen zu dürfen. Kürzlich wurde "Bound by your Touch" als bestes Buch 2009 bei AAR gekürt und erhielt beim Leser "Poll" von AAR gleich in mehreren Kategorien die Bestnote.
Homepage der Autorin Meredith Duran
Frage und Antwort
Bitte erzählen Sie unseren Lesern etwas über sich. Wo leben Sie und welche Hobbys haben Sie? Und wie verbringen Sie ihre Freizeit?
Zunächst vielen Dank, dass Sie mich als Autor auf ihrer Webseite vorstellen! Ich bin immer begeistert, zu Lesern aus Übersee zu sprechen.
Nun zu der mystischen Sache, genannt Freizeit. ;-)
Ich habe einige Vorlieben: Hindi (Bollywood Filme), Stricken, mein Spanisch zu verbessern, Web Design, Badminton. (Wirklich, Badminton ist der beste Sport überhaupt. Es ist auch die einzige Sportart, die mich nicht dazu bringt, hilflos dabei zu kichern.)
Aber es gab dieses Jahr nicht viel Zeit für mich, meinen Hobbys nachzugehen. Ich hatte zwei Abgabetermine für Romane und habe außerdem meine Dissertation für Abhandlungsforschung in Indien für mein Ph.D. in der kulturellen Anthropologie beendet.
So waren es fantastische, aufmunternde zehn Monate für mich, ich freue mich dennoch schon sehr auf die Weihnachtsferien und auf die Chance, endlich dieses tolle Baby- Alpakagarn benutzen zu können, dass ich hier horte.
Die einzige Liebhaberei, die dieses Jahr aufgeblüht ist (und ich sehe eine Liebhaberei als eine Notwendigkeit, für meine Gesundheit und mein Glück an) war das Lesen.
Wo ich herkomme, nun das wird eine sehr schwer zu beantwortende Frage werden. Ich bin im Süden Amerikas geboren, aufgewachsen in der San Francisco Bay Area, zur Schule gegangen bin ich in New England und nun lebe ich an der Küste New Jerseys.
Bevor ich hier her zog, wusste ich nicht, wie großartig die Strände hier sind. Es ist unglaublich beeindruckend, wenn man in der Lage ist, während des morgendlichen Kaffeetrinkens dem Wellengang zuschauen zu können.
In den USA sind Sie bereits eine bekannte und beliebte Autorin. Nun wurde auch ein Liebesroman von Ihnen hier in Deutschland veröffentlicht. Ist ein bereits geschätzter Autor wie Sie, immer noch aufgeregt, wenn er positives Feedback aus anderen Ländern erhält?
Ja!! Ja, Ja, Ja. Ich würde es lieben, von allen Lesern Feedback zu bekommen. Oft fühle ich mich ein wenig hilflos, wenn ich Ausgaben meiner Bücher, in Sprachen bekomme, die ich nicht spreche, weil ich nicht abschätzen kann, wie die Übersetzung meinen Roman eventuell verändert. Bei "Das Licht des Safranmondes" jedoch hatte ich einen kleinen Vorteil. Mein Vater spricht deutsch und er ist sehr eifrig dabei, die deutsche Übersetzung zu lesen.
Ich kann es gar nicht mehr abwarten, seine Meinung dazu zu erfahren.
Woher beziehen Sie Ihre Inspiration oder Ihre Ideen?
Manche Autoren werden durch eine Idee für einen bestimmten Plot inspiriert oder einfach nur wenn sie sich die Frage stellen: "Was wäre wenn?"
Ich neige dazu, von Charakteren zu träumen, die mich faszinieren wobei ich mir dann die Möglichkeit erlaube, ihre Eigenartigkeiten zu erforschen, deren Furcht, ihre Überzeugungen anzufechten und sie auf Arten wachsen zu lassen, die sie sich niemals erträumt hätten. Im Allgemeinen kommt die Idee für diese Charaktere in Form eines Stückes des Dialogs oder des Bildes an, das meiner Phantasie entspringt.
"Das Licht des Safranmondes" entstand aus einer Vision, in der eine Frau ein Messer in der Hand hält und auf einem Balkon eines Palastes in Rajasthan (ein Wüstenstaat in Nordindien) steht, während es um sie herum lichterloh brennt. Diese Vision wurde zwar nicht im Buch verwirklicht (nicht so präzise), aber die Hartnäckigkeit dieser Frau, ihr Überlebenswille wurde zum Kern ihres Charakters.
Wie lange schreiben Sie an einem Buch? Von der Recherche bis zum fertigen Script.
Ich liebe es, Sozialgeschichte zu erforschen und wenn ich keine Stichtage hätte, könnte ich ein ganzes Jahr damit verbringen, Hintergrundrecherche zu betreiben oder Beschreibungen unterschiedlichen Art, etwa der historischen Räumlichkeiten, der Kleidung, der zeitgenössischen Philosophien und der politischen Debatten, etc. zusammentragen.
Aber Stichtage gehören nun einmal offensichtlich zum Schreiben dazu. So habe ich mich ein wenig zu bremsen, dabei.
In einer perfekten Welt hätte ich ein ganzes Jahr Zeit pro Buch Zeit. In der wahren, realen Welt bleiben mir etwa zwei Monate für die Recherche und das Entwerfen eines Plottes und vier bis fünf Monate bleiben mir für das Schreiben.
Wenn Sie jemanden Ihrer Romanhelden persönlich treffen könnten, wen würden sie auswählen?
Das ist eine fantastische Frage! Von allen meinen Helden, denke ich, ist es Julian, der Held aus "Das Licht des Safranmondes" mit dem ich am liebsten Zeit verbringen würde.
Abgesehen von seinem Charisma und dieser bestimmten dunklen, attraktiven Aura ist er immer er selbst geblieben und eine bewundernswerte Person mit einem ausgeprägten Ehrgefühl. Seine standhafte Verpflichtung zur Frau, die er liebt - die einige sehr dunkle, schwere Zeiten durchmacht und ihm sogar viele Gründe, gibt sie lieber aufzugeben - spricht wirklich den romantischen Kern in mir an. Außerdem hat auch er eine erstaunliche Lebensgeschichte.
Aber ich muss sagen, auch der Held meines zweiten Buches, Viscount Sanburne, würde mir gefallen. Er schafft Skandale. Überall wohin er geht werden die Situationen verrückt und interessant. Er ist der perfekte Gast bei einem Abendessen, vorausgesetzt man stört sich nicht daran, dass eventuell Dinge zu Bruch gehen, oder am Ende vielleicht sogar die Polizei vor der Tür steht.
Immer noch ist die Beliebtheit an paranormalen Romances hier in Deutschland ungebrochen, auch was die Neuerscheinungen angeht, steht dieses Genre ganz oben. Dagegen werden historische Liebesromane zur Zeit ein wenig vernachlässigt. Wie ist die Situation zur Zeit in den USA?
Auch hier sind die paranormalen Romane immer noch extrem beliebt. Aber historische Liebesromane bildeten immer schon das Rückrat des Liebesromanmarktes und ich denke, andere Sub-Genre werden das auch nicht ändern. Die Vielfalt gibt den Lesern eher einen Grund mehr, in die Buchläden zu gehen und dort zu stöbern.
Als ein Fan von paranormalen Romances, gefällt es mir natürlich, dass auch dieses Genre weiterhin gefragt ist. In meinem Bücheregal ist sehr viel Platz für beide Arten von Liebesromanen.
Ihre Romanhelden sind meistens gequälte Seelen. Wie schwer ist es für Sie sich in die Psyche ihrer Romanfiguren hineinzuversetzen?
Mhm eigentlich finde ich es gar nicht schwer. Sollte ich mich nicht darüber wundern, dass es mir leichter fällt, mich in den Verstand einer glücklichen opportunistischen Romanfigur versetzen zu können, als in eine gequälte, pessimistische Seele? Ha!
In aller Ernsthaftigkeit, ich bevorzuge es in meinen Romanen "tortured souls" auftreten zu lassen. Ich denke, es wirkt einfach kraftvoller über eine Person zu schreiben, die von Düsternis umgeben ist, diese überwindet und dann wieder beginnt zu hoffen; einfach den Glauben daran zurückgewinnt, irgendwann morgens wieder mit einem Lächeln aufwachen zu können. Ich glaube nicht, dass man jemanden vor sich selbst retten kann; und in meinen Büchern rette die Liebe im Alleingang auch keine Menschen.
Meine Romanfiguren müssen sich selbst retten, aber ohne die Liebe würden sie es nicht schaffen. Es ist der Prozess - und die Herausforderung - dass das Verliebtsein es möglich macht, sich selbst retten zu können und ihnen auch den Willen dazu verleiht.
Bitte erzählen Sie und doch woran Sie zur Zeit arbeiten. Haben Sie schon Pläne für Ihren nächsten Roman?
Mein letztes Buch "Wicked Becomes You" war ein witziger Ausflug zwischen Paris und der Riviera und spielt Ende des 19. Jahrhunderts.
Gwen und Alex leben in einer Zeit der frühen Telefone, elektrischem Licht und Kodak Kameras. Als ich dieses Buch beendet hatte, dachte ich mir, genug davon und bewegte mich für meinen nächsten Roman wieder um ca. 250 Jahre zurück. Er spielt in einer recht bewegten Epoche der englischen Geschichte, dem Übergang der Stuarts zur Hannover-Linie, als der Pöbel in den Straßen randalierte und Diplomaten nach Hause schrieben und vor einem eventuellen Bürgerkrieg warnten.
Es ist eine faszinierende Zeit, eine dunkle dazu- die konform mit unserem Helden geht, der wieder eine gestörte Seele ist.
Er zeichnet sich durch einen besonderen Sinn für Humor aus und einem sehr starken Gerechtigkeitssinn.
Ich hatte sehr viel Spaß dabei, den Roman zu schreiben, er wird voraussichtlich im Juli 2011 erscheinen.
Haben Sie besondere Autoren die Sie bevorzugen oder bewundern und die Sie zum Schreiben inspiriert haben?
Ich habe eine kleine Liste von Autoren von historischen Liebesromanen, die mir immer wieder in Erinnerung rufen, wie überwältigend unser Genre sein kann!
Judith Ivory, Laura Kinsale, Sherry Thomas und Jo Goodman. Diese Frauen schreiben wie Engel. Ich lese ihre Bücher schon allein wegen ihrer besonderen Ausdruckskraft, der Musik in ihren Sätzen.
Ich lese aber auch Genrefremdes. Wenn meinem Gehirn die Inspiration fehlt, greife ich normalerweise zu Autoren wie Murakami und Garcia-Marquez. Ich mag es, durch Fiction verwirrt und unterhalten zu werden. Fiction erinnert mich daran, dass es keine realen Begrenzungen gibt, die ich mir auferlege.
Was ist zur Zeit Ihre Lieblingslektüre?
Schwierige Frage! Ich lese zur Zeit vier oder fünf Bücher gleichzeitig. Sagen wir, es ist "Wolf Hall" von Hilary Mantel. Ich liebe Mantels Schreibstil, seit ich das erste Mal "Eight Months on Gazzah Street" las. Ich liebe auch die Tudors, seit meinem dreizehnten Lebensjahr und besitze eine Kopie von "The Wives of Henry VIII" von Antonia Fraser.
Im Augenblick kann ich mir kein befriedigenderes Buch denken. Aber fragen Sie mich nächsten Monat nochmals und ich garantiere Ihnen, ich werde eine völlig andere begeistere Antwort geben. Ich verbringe mein halbes Leben damit zu lesen, und möchte das auch nicht entschuldigen. ;-)
Vielen Dank für das tolle und informative Interview, liebe Meredith Duran!
Question and Answer
Please tell our readers something about you. Where do you live andwhich Hobbies have you got? And how do you spend your spare time?
First, thank you so much for having me as a guest on your site! I'mutterly thrilled to talk to readers overseas!
Now, as for this mythical thing called "spare time..." :) I have a slew of small obsessions: Hindi (Bollywood) films, knitting, keeping up my Spanish, improving my Urdu, web design, badminton. (Seriously, badminton is the best sport EVER. It is also the ONLY sport that reduces me to helpless giggling when I play it.) But there hasn't been much time for any of that this year. I had two deadlines for novels and was finishing up dissertation research in India for my Ph.D. in cultural anthropology. So, while it has been a fantastic, exhilarating ten months, I'm very much looking forward to Christmas break - and a chance to use that delicious baby alpaca yarn I've been hoarding. The only hobby that has flourished this year (and I don't consider it a hobby so much as a necessity, for my health and happiness) has been reading.
As to where I'm from - this is becoming an increasingly difficult question to answer! I was born in the American south, raised in the San Francisco Bay Area, schooled in New England, and now I'm living on the coast in New Jersey. Before I moved here, I did not know that New Jersey's beaches were so gorgeous. It's ridiculously thrilling to be able to drink your morning coffee while watching the waves break.
In the USA you are a popular and well known author. Now one of your novels also be published in German translations. Is an estimated author, like you, still excited on positive feedback from other countries?
Yes!! Yes, yes, yes. I would love to hear feedback from readers abroad. Often, though, I feel a little helpless when I receive editions of the book in languages I don't speak, because I have no way of gauging how the process of translation effected the book itself. With Das Licht des Safranmondes, I have a secret advantage, though. My father speaks German and he's very eager to read the translated book. I can't wait to hear what he has to say about it!
Where do you get the ideas or inspirations for your novels?
Some writers are inspired by a fantastic idea for a plot, or by asking "What if...?" I tend to dream up characters that fascinate me, and then create plots that allow me to explore their oddities and fears, to challenge and unsettle their convictions, to make them grow in ways they never dreamed they could. Generally the idea for these characters arrives in the form of a piece of dialogue or an image that comes to my brain. Das Licht des Safranmondes was born of a vision of a woman holding a knife, standing on the balcony of a palace in Rajasthan (a desert state in north India) as the palace burned around her. That vision did not become a scene in book (not precisely, at least), but the stubbornness of the woman, her determination to survive, definitely became the core of my heroine.
How much time do you need to write a book? Starting with the research until the finished script?
I adore researching social history, and if I had no deadlines, I probably could spend an entire year collecting facts and tidbits and assembling descriptions of different sorts of rooms, types of costume, contemporary philosophies and political debates, etc. But deadlines are a fact of publishing, so I have to limit myself. In an ideal world, I'd have a year to write each book; in the real world, with another career to balance, I generally spend two months on research and pre-plotting and four to five months on the writing.
If you could meet one of your novel characters who would you choose?
This is such a fabulous question. Of all my heroes, I think Julian, the protagonist of Das Licht des Safranmondes, is the man I'd most like to spend time with. Apart from his charisma and that whole "tall, dark, and handsome" thing he's got going on, he's a fundamentally admirable person: he has a strong sense of honor and his unwavering commitment to the woman he loves - who goes through some very dark times, and gives him many reasons to turn away - really appeals to the romantic in me. Also, he has an amazing tale to tell about his life.
But - I have to say, the hero of my second book, Viscount Sanburne, would also be a lot of fun, too. He's a scandal-maker. Everywhere he goes, things become crazier and more interesting. He's the perfect guest to have at your dinner party, provided that you don't mind things getting broken and the cops being called.
Still now the influence and publications of paranormal romances is high on the German book market. Historical Romance become a little bit neglected. How is the situation on the US market at the moment?
Paranormals are extremely popular here, too. But historical romance has always been the mainstay of the romance market, and I don't think the rise of other sub-genres endangers it a bit. It just gives readers more reasons to visit the book stores. Also, as a fan of paranormals myself, I'm selfishly pleased that they continue to thrive. There's plenty of room on my bookshelf for both types of romance!
Your Romance Heroes are mostly "Tortured Souls". How heavy is it for you, to imagine yourself into the psyche of your heroes?
Hmm, it's not heavy at all. I wonder... should I be worried that I have a harder time getting into the minds of happy-go-lucky optimists than tortured pessimists? Ha!
In all seriousness, I really enjoy "tortured souls" in my romances. I think there's something very powerful and moving about a person who overcomes real darkness and recovers the ability to hope, to have faith, to wake in the morning with a smile. I don't think you can save somebody from himself, and in my books, love never singlehandedly saves people. Rather, my characters have to save themselves. But without love, they wouldn't bother. it is the process - and the challenges - of falling in love that make them aware that it is possible to save themselves, and moreover give them the desire to do so.
Please tell us about what you're working at right now. Are there already any plans for your next novel?
My last book, Wicked Becomes You, was a comical romp through Paris and the Riviera at the end of the 19th century. Gwen and Alex, the protagonists, were living in a world of early telephones, electric lights, and Kodak cameras. When I finished it, I thought, "Enough of this. I want to write a good sword fight. And so this upcoming book moves back in time some 250 years, and deals with a very troubled period in English history, the transition from Stuart to Hanover rule, when mobs were rioting in the streets and foreign diplomats were writing home from London to warn that another civil war was inevitable. It's a fascinating time, and a dark one - which goes well with our hero, who is, once again, a troubled soul. His saving grace is a very wicked sense of humor, and a very reluctant instinct to do what's right. I'm having a lot of fun writing it; it should be on the shelves in July of 2011.
Are there any authors you prefer and who inspire your work? If so, could you explain why?
I have a small list of historical romance writers whose work never fails to remind me of the heights our genre can achieve: Judith Ivory, Laura Kinsale, Sherry Thomas, and Jo Goodman. These women write like angels. I read their books for the sheer music of the sentences.
I read pretty widely outside of the genre, as well. When my brain feels empty of inspiration, I usually turn to writers like Murakami and Garcia-Marquez. I like being baffled and delighted by fiction. It reminds me that there are no real constraints save the ones I impose on myself.
What's your favorite book at the moment?
Hard question! I'm usually reading four or five books at once. Let's say it's Wolf Hall, by Hilary Mantel. I've loved Mantel's writing since I first read Eight Months on Gazzah Street. I've loved the Tudors since I was thirteen and picked up a copy of The Wives of Henry VIII by Antonia Fraser.
Right now, I can't think of a book more satisfying. But ask me again next month, and I guarantee I'll have a different and equally enthusiastic answer. I spend half my waking life reading, and I make no apologies for it! :-)
Quellennachweis
Bild: © Quelle: Simone & Schuster.com / Photo by Shelley McGuire