Vita Emilia Jones


Emilia Jones
, geboren und bis heute wohnhaft in Gronau (Leine), ist nicht nur Autorin von vielen phantasievollen Geschichten, die in diversen Anthologien, Heftromanen oder E-Books erschienen sind; außerdem ist sie auch noch die Herausgeberin der „Elfenschrift“, einer Zeitschrift, die sich mit fantasylastiger Lektüre beschäftigt. Sie ist gelernte Rechtsanwalts und Notarfachangestellte und arbeitet momentan in der technischen Abteilung einer Zeitung. Zusammen mit Kerstin Dirks verfasste sie in der Vergangenheit zwei Heftromane in der „Sirius-Reihe“ des Mohlberg Verlags.
Die Autorin ist Mitglied bei „Sensual Books“- einer Autorenplattform für erotische Romane. www.sensual-books.de
Ihr aktueller Roman „Club Noir“ erschien im Plaisir d´Amour Verlag.

Interview Emilia Jones

im Rahmen unseres besonderen Themas Paranormaler Liebesroman im April 2007


Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Emilia Jones:
Es überfiel mich bereits in frühester Kindheit und lässt mich seitdem nicht mehr los.


Welche Bücher lesen Sie gerne, wenn es mal kein paranormaler Roman sein soll?

Emilia Jones:
In der Weise kann ich manchmal ein wenig wahllos sein. Für mich hat jedes Buch seine eigene Faszination. Es kommt immer darauf an, was mir gerade zum Lesen in die Hände fällt. Ich lese Diana Gabaldon oder Juliet Marillier genauso wie Eva Heller oder Anette Göttlicher. Aber natürlich lese ich auch Bücher von männlichen Autoren ;-) – wie z. B. Tolkien, Terry Pratchett oder auch mal etwas von Anselm Grün.


Haben Sie bestimmte Autorinnen als Vorbild?

Emilia Jones:

Es gibt Autorinnen, die ich bewundere, aber ich möchte niemandem nacheifern. Ich möchte vor allem einfach nur ich selbst sein.


Wie schwer war es für Sie Ihre erste Sex- Szene zu schreiben?

Emilia Jones:

Ich hatte es mir schwerer vorgestellt - wobei ich zugeben muss, dass das eigentliche Problem darin bestand, überhaupt erst mal einen Anfang zu machen. Zunächst wollte ich möglichst genau wissen, wie man eine solche Szene am besten schreiben könnte. Ich habe mir das Buch mit dem wunderbaren Titel „Erotik schreiben“ (Autorenhaus Verlag) zugelegt und ging davon aus, darin die perfekte Anleitung zum Schreiben erotischer Szenen zu finden. Zumindest erwartete ich eine Liste mit den Wörtern, die man für solche Szenen verwendet und die, die man besser weg lässt. Man will sich ja schließlich nicht lächerlich machen *lacht*.
Fakt ist allerdings, dass jeder Autor seinen eigenen Stil und seine eigene Wortwahl hat – wie in allen anderen Genres auch. Irgendwann habe ich eingesehen, dass ich über diesen „Anfangsschmerz“ und die Furcht vor dem Lächerlichen hinweg kommen musste. Ich habe einfach das getan, was ich immer tue: Wörter aneinander reihen.


Welche Hauptprotagonisten aus Ihren Büchern sind Ihnen am meisten ans Herz gewachsen?

Emilia Jones:

Im Moment sind das immer noch die Figuren aus dem „Club Noir“, da ich mich nach wie vor mit ihnen beschäftige.


Wie muss Ihrer Meinung nach ein Liebesromanheld „gestrickt“ sein; bzw. ist ein „Tortured Hero“ für einen paranormalen Liebesroman zwingend erforderlich?

Emilia Jones:
Ein „Tortured Hero“ ist ein interessanter Charakter – und das sollte ein Held im Liebesroman vor allen Dingen sein. Guter Körperbau und Engelsgesicht allein machen kaum einen Held aus. Er sollte über ausgeprägte, interessante Charakterzüge verfügen.


Was macht das paranormale Genre für Sie so interessant?

Emilia Jones:

Das paranormale Genre bietet weitaus mehr Möglichkeiten als es die Realität jemals zulassen wird. Es zeugt von einer gewissen Freiheit und dem Ausbruch aus einem vielleicht oftmals schnöden Alltag.


Warum ausgerechnet Vampire? Was fasziniert Sie so an dieser Gattung?

Emilia Jones:
Auch an den Vampiren fasziniert mich hauptsächlich die Tatsache, dass sie nicht real sind. Dennoch geht man allgemein davon aus, sie würden über eine sehr erotische Ausstrahlung verfügen. Das sind zwei wichtige Punkte, durch die sie im Liebesroman weitaus perfekter sein können als jeder gewöhnliche Mann.


Haben Sie eine besondere Vorliebe für ein bestimmtes Setting? Und warum?

Emilia Jones:
Bisher habe ich mich nicht auf ein besonderes Setting festgelegt. Dafür existieren in meinem Kopf noch zu viele verschiedene Ideen.


Nach welchen Kriterien suchen Sie die Namen für Ihre Protagonisten aus?

Emilia Jones:
Das ist sehr unterschiedlich. Aber da wir gerade bei paranormalen Liebesromanen sind, könnte ich zum Beispiel die Geschichte zu Jesses Namen erzählen.
Ich lasse mich oft von Musik beeinflussen. Jesse aus „Club Noir“ hat ihren Namen dem Lied „Jessie“ von Joshua Kadison zu verdanken. Auch wenn ich das „i“ weggelassen habe und es somit eigentlich die männliche Namensform ist. Bisher hat sich niemand darüber beschwert – und mir gefiel diese Form einfach besser. Es passt zu Jesse und mir.
Aber das ist nur eine Geschichte von vielen.


Welche Bücher aus diesem Genre (Paranormal/Vampir) würden Sie den Lesern empfehlen?

Emilia Jones:
Ich gebe zu: Ich bin ein Fan der Erzählungen meiner lieben Autorenkollegin Mona Vara. Sie hat einen tollen und zudem sehr romantischen Stil. In ihrem Roman „Patricia“ geht es um Vampire, Hexen und Dämonen. Ich habe diese Geschichte sehr gern gelesen.


An was arbeiten Sie momentan? Gibt es aktuelle Neuveröffentlichungen?

Emilia Jones:
Zurzeit arbeite ich eifrig an der Fortsetzung zu „Club Noir“.
Weitere Neuveröffentlichungen gibt es vor allem im Kurzgeschichten-Bereich. Im Dezember erschien beispielsweise die erotische Geschichte „Veronikas Tanz“ im „Feigenblatt“.

zum Seitenanfang     zur zuletzt besuchten Seite

Bibliographien

Serien / div. Autoren A B C D E F G H I - J K L M N - O P Q R S T U - V W X - Y - Z

Allgemein