Der Kuss des Satyrs (Wildfee)
| Elizabeth Amber | Kaufen |
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Originaltitel: Nicolas Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3426501535 Erscheinungsdatum: März 2009 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Lords of Satyr

Klappentext
Die Toskana im 19. Jahrhundert. Für Jane sollte ein Traum in Erfüllung gehen, als der attraktive Nicolas sie heiratet. Doch Jane ist eine unkonventionelle Frau, die nicht bereit ist, sich ihrem Gemahl brav unterzuordnen. Sie ahnt nicht, dass Nicolas ein Geheimnis hat: Einmal im Monat, bei Vollmond verwandelt er sich in einen Satyr, jenen mythischen Naturgeist, der nur für die Leidenschaft lebt...
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
Ich bin mal wieder hin- und hergerissen. Der Roman hat viele Punkte die ich als positiv empfinde, aber fast genau so viele, die mir nicht gefallen. Eine Aufzählung meiner Pro und Contras wird hoffentlich informativ sein:
Zunächst gefällt mir am Roman das Setting: Die Toskana im 19. Jahrhundert, der mystische Satyr und dazu eine Heldin, die ein Geheimnis vor ihrem Mann verbirgt und die Gegenspielerin in Form der Tante sind gute Zutaten für einen guten Roman. Jane ist mir sympathisch und auch der Grund, warum Nick sie heiratet, ist einleuchtend. Die erotische Entwicklung, die beide Figuren durchlaufen, ist zumindest interessant, für meine Romantikseele zwar einleuchtend, aber doch grade zu Anfang einfach zu realitätsnah.
Spoiler Anfang Nick beschläft seine Frau im Anfang der Ehe rein mechanisch mit Hilfe von Gleitcreme, bis sie aufmuckt und Ehefrau und Mätresse gleichzeitig sein will. Das irritiert Nick, der bis dahin streng zwischen "trockener" Ehefrau und erotischer Mätresse unterschieden hat. Spoiler Ende
Zum Ende hin wird es wieder romantisch und auch Nick bekommt einige Sympathien, wenn er sich nach der Geburt rührend um sein Kind kümmert. Im Großen und Ganzen bleibt er mir jedoch seltsam fern.
Für einen Erotikroman scheinen meine folgenden Kritikpunkte gerade zu zwingend zu sein, meine Romantikseele begehrt jedoch auf, wenn:
erotische Szenen zwischen Frauen beschrieben werden,
der Held mit anderen Frauen schläft,
die Heldin mit seinen Brüdern schläft und
Analverkehr vorkommt.
Sämtliche Szenen stehen jedoch im Kontext und sind nicht wahllos als Lückenfüller eingesetzt, dennoch hinterlassen sie bei mir einen schalen Beigeschmack.
Ein weiterer Kritikpunkt ist der Aufbau des Romanes: Zieht sich die Handlung in den ersten 2/3 des Romanes eher hin, überschlägt sie sich fast im letzten Drittel, da hätte ich mir mehr Ruhe und Ausführlichkeit gewünscht.
Insgesamt gesehen fehlt mir auch ein großer Anteil an Romantik, auch die kommt erst im letzten Teil stärker zur Geltung.
Mein Fazit: Für Liebhaberinnen von Erotikromanen ist der Roman eine Perle, weil relativ viel Handlung vorkommt und die Erotikszenen an sich auch ansprechend sind. Leserinnen von Liebesromanen könnten Gefallen am Roman finden, wenn sie meine Kritikpunkte nicht negativ empfinden.
Bewertung
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aus Sicht der Romantikerseele | ||
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aus Sicht der Erotikliebhaberin |