Die dunkle Flut (Wildfee)
| Ilona Andrews | Kaufen |
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Originaltitel: Magic Burns Verlag: Egmont Lyx ISBN: 978-3802582134 Erscheinungsdatum: August 2009 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Kate Daniels / Stadt der Finsternis

Klappentext
Alle sieben Jahre wird die Stadt Atlanta von einer magischen Flut heimgesucht, die das Gleichgewicht der Mächte gefährlich ins Wanken bringt. Als die Söldnerin Kate Daniels von Curran, dem Herrn der Gestaltwandler, den Auftrag erhält, gestohlene Landkartenaufzuspüren, wird ihr bald klar, dass diesmal weitaus mehr auf dem Spiel steht: Zwei uralte Gottheiten wollen das Aufflammen magischer Energie nutzen, um die Herrschaft der Welt an sich zu reißen. Und wenn Kate sie nicht aufhalten kann, droht die Vernichtung Atlantas...
Quelle: Lyx
Meine Einschätzung
Ebenso wie der erste Band der Reihe ist auch dieser Teil atmosphärisch dicht und düster, jedoch auch ein wenig humorvoller.
Kate brilliert herrlich mit selbstkritischem schwarzen und trockenen Humor, der einen öfters schmunzeln lässt.
Wie auch im Vorgängerroman, hat sie nicht nur mit magischen Wesen zu kämpfen, sondern auch wieder mit ihren Gefühlen bzw. den Reaktionen, die sie beim männlichen Geschlecht auslöst.
Gleich mit mehreren mehr oder weniger menschlichen Wesen ficht sie so manches Gefecht aus, nicht nur auf verbaler Ebene. Und ihr dabei über die Schultern zu schauen, macht einfach Laune.
Zudem ist die Spannung und Mystik immer da, obwohl sie unter Zeitdruck steht, hat man dennoch nie das Gefühl, das Kate durch den Plot gehetzt wird. Die bekannten Nebenrollen aus dem ersten Band haben auch hier wieder ihre Auftritte, allen voran Curran, der recht leckere Herrscher der Gestaltwandler. Über alle erfährt man ein wenig mehr, das große Geheimnis um die Herkunft von Kate wird jedoch nicht enthüllt. Im Unklaren bleibt auch, wie sich die Beziehung von Kate und Curren weiter entwickelt, hier zeichnet sich noch recht viel Potential ab.
Dieser Band ist mindestens ebenso gut wie der Erstling, den sollte man um des Verständnisses wegen vorher allerdings nochmal durchlesen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Fortsetzungen qualitativ auf diesem recht hohen Niveau bestehen, es wäre schade, wenn es nicht der Fall wäre.
Anzumerken ist vielleicht noch, das man Fan von Urban Fantasy sein muss und auch dem einen oder anderen Spritzer Blut nicht weiter schlimm findet, zimperlich ist auch hier niemand.
Wieso eine Dämonenart allerdings "Kampfschnepfe" genannt wird, bleibt mir vollkommen schleierhaft...da würde wohl ein Blick ins englische Original lohnen.
Bewertung
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