Geweihte des Todes (Anke)
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Originaltitel: Taken by Midnight Verlag: Lyx ISBN: 978-3802583834 Erscheinungsdatum: November 2010 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Midnight Breed

Klappentext
Die ehemalige Polizistin Jenna wird in der Wildnis von Alaska angegriffen und überlebt den Überfall nur mit knapper Not. Doch hinterher gehen seltsame Veränderungen mit ihrem Körper vonstatten. Sie sucht Zuflucht im Haus eines uralten Ordens von Vampirkriegern in Boston, deren Existenz nur wenigen bekannt ist. Dort begegnet Jenna dem attraktiven Vampir Brock, der ihr hilft, sich von ihren Wunden zu erholen. Schon bald werden beide von einer tiefen Leidenschaft zueinander erfasst. Doch ein Geheimnis aus Brocks Vergangenheit und Jennas Sterblichkeit gefährden ihre verbotene Liebe.
Quelle: Lyx
Meine Einschätzung
In einer atemlosen Lesesession, bei der ich die Nacht - ganz nach dem Motto: Schlaf wird überbewertet - zum Tage gemacht habe, habe ich den nun bereits 8. Teil der "Midnight Breed"-Serie "Geweihte des Todes" geradezu verschlungen. Lara Adrian hat es einfach drauf mich mit ihren Ideen, salopp gesagt, "bei Laune zu halten" und mich an ihre Bücher zu fesseln. Und so habe ich auch "Geweihte des Todes" von der ersten bis zur letzten Seite genossen.
Und trotz diesen Leservergnügens, dem ich nichts anderes als eine hervorragende Bewertung geben kann und will, haben mich einige Punkte irritiert.
Ich bin in der letzten Zeit immer wieder über solche Situationen gestolpert, in denen die Heldin erst einmal aus einem für sie sicheren Umfeld ziemlich kopflos weg läuft, nur um dann prompt in Probleme zu geraten. Ich kann, zumindest ein Stück weit, auch nachvollziehen warum die Autorin diese Verhalten für ihre Heldin wählt - dennoch nervt es mich nicht weniger. Jenna läuft, nach ihrer Tortur, kaum wieder auf den Beinen, weg, nur um dann von Brock aus den Händen brutaler Entführer befreit werden zu müssen. Und das obwohl doch ziemlich klar ist, dass sie in ihrer Verwirrung am besten in einem sicheren Unterschlupf aufgehoben ist, bis sie wieder klar denken kann. Darüber hinaus fügt sie sich nach ihrem "Ausflug" praktisch nahtlos in die Gemeinschaft ein und fühlt sich zu Hause; eine logische Erklärung dafür habe ich jedoch vermisst.
Nicht so ganz verstehen kann ich auch nicht, warum man über Brock so schmerzlich wenig erfährt. Dieser Ordensbruder ist mir auch nach dem Lesen seines Buches nicht näher gekommen, sondern im Grunde weiterhin fremd geblieben. Über Jenna die allein schon durch ihren Kontakt mit dem Ur-Ältesten sehr wichtig ist, hat man ja bereits einiges im Buch von Alex und Kade ("Gezeichnete des Schicksals") erfahren und auch in "Geweihte des Todes" kann man weitere Eindrücke über ihren Charakter erhalten.
Zwar wird die Liebesgeschichte von Brock und Jenna soweit abgeschlossen, dass die beiden feststellen, dass sie zueinander gehören, dennoch bleiben viele Fragen insbesondere, im Zusammenhang mit Jennas Mutation offen. Damit jedoch hat es Lara Adrian geschafft, mich mehr als sonst nach dem Abschluss eines Teiles, mit einer kaum zu bändigender Neugier auf das Kommende zurück zu lassen; zumal es dann in "Deeper Than Midnight" um Hunter geht, der zusammen mit Teagan zu meinen Lieblingsfiguren der Serie zählt.
Kein Fan von paranormalen Liebesromanen sollte weder "Geweihte des Todes" noch die anderen Teile der Serie missen. Lara Adrian ist ein must read.
Bewertung
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