Ich habe dich im Gefühl (Tina)
| Cecelia Ahern | Kaufen |
|
Originaltitel: Thanks for the Memories Verlag: Fischer ISBN: 978-3596173181 Erscheinungsdatum: Neuauflage; September 2009 Genre: Contemporary |
Amazon.de |

Klappentext
Joyce überlebt nur knapp einen Unfall - und weiß, dass sie ab jetzt ganz anders leben will. Doch irgendetwas ist seltsam: Sie kann auf einmal fremde Sprachen und erinnert sich an Dinge, die sie gar nicht erlebt hat. Justin ist als Gastdozent in Dublin. Er ist verdammt einsam, würde das aber nie zugeben. Als er eine junge Frau trifft, die ihm ungewöhnlich bekannt vorkommt, ist er verwirrt - er kommt einfach nicht drauf, woher er sie kennen könnte ...
Quelle: Fischer
Meine Einschätzung
Da der Klappentext schon einiges verrät, möchte ich gerne noch eine weitere Figur vorstellen, die meiner Meinung nach einiges zur Geschichte beiträgt:
Joyces Vater Henry ist bereits ein älterer Herr, der neben seiner Tochter nur zwei Dinge im Leben hat, die ihn aufblühen lassen: Sein Garten und seine „Monday Club“ Treffen.
Er ist seit 10 Jahren Witwer wird zunehmend verwirrter, so ruft er Joyce z.B. immer wieder mal Gracie. Aber genau das macht ihn so besonders und liebenswert. ;-)
Ich liebe dir Bücher der Autorin und war doch nicht so zufrieden, wie ich es oft nach dem Lesen von Büchern von Cecilia Ahern bin. „Ich habe dich im Gefühl“ ist anders als die Geschichten, die ich bisher von Cecelia Ahern gelesen habe. Und ich glaube mir fehlte ein wenig die Leichtigkeit, das Lachen und das Gefühl mittendrin in der Geschichte zu sein, die sich praktisch nur um das Thema „Blutspende“ und seine möglichen Folgen dreht.
Joyce und Justin durchlaufen ein Labyrinth der Gefühle und Erinnerungen. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen, aber irgendwie verbindet sie etwas - nicht nur das Blut, sondern auch die Liebe. Diese siegt am Ende, aber bis dahin ist es ein steiniger Weg.
Das klingt etwas seltsam chaotisch? Nun das war es irgendwie auch, zumindest für mich als Leser.
„Ich habe dich im Gefühl“ ist keine schlechtes Buch und möchte es deswegen auch nicht negativ bewerten, sondern es war einfach nur nicht das was ich mir von einem Cecilia Ahern Roman erhofft hatte.
Alles im Allem war es ein interessantes Buch, mit einem Happy End und ein wenig Aufklärung zur Blutspende.
Bewertung
|
|