Kosakensklavin (Anke)


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Originaltitel: ----
Verlag: Plaisir D'Amour
ISBN: 978-3938281352
Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Genre: Erotischer Liebesroman

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Klappentext

Russland im 18. Jahrhundert: Die adelige Sonja ist die einzige Hoffnung ihrer Familie - nur durch eine reiche Heirat Sonjas kann der finanzielle und gesellschaftliche Ruin aufgehalten werden. Als der reiche Fürst Baranow um Sonjas Hand anhält, ist ihre Familie begeistert. Sonja ist die Heirat mit dem grausamen Fürst jedoch zuwider. Auf der Reise zu Baranows Gut wird die Kutsche von rebellischen Kosaken überfallen und Sonja von ihnen entführt! Andrej, der wilde Anführer der Kosaken, beansprucht die schöne Beute für sich und obwohl Sonja sich zuerst noch abweisend zeigt, schmilzt sie bald unter seinen Verführungsversuchen dahin...

Quelle: Plaisir D'Amour

Meine Einschätzung

Der Inhaltsangabe gibt es für mein dafürhalten nichts hinzuzufügen. Aus diesem Grunde verzichte ich auf eine eigene Zusammenfassung.

Ich habe nicht allzu viel Leseerfahrung mit erotischen Romanen und war so natürlich sehr neugierig, wie mir Patricia Ambers „Kosakensklavin“ gefallen würde. Ich hatte die Gelegenheit die Autorin in verschiedenen, sehr interessanten Workshops, auf der BLC zu erleben und war nun umso mehr auf ein Werk ihrer schriftstellerischen Arbeit gespannt.

Besonderen Reiz hat auf mich der Plot, der im 18. Jahrhundert in Russland spielt, ausgeübt. Ich empfand ihn als sehr exotische und passende Kulisse für eine erotische Geschichte und es hat meiner Fantasie beim Lesen zusätzliche Anregung gegeben.

Wobei ich bemerken möchte, dass dies im Grunde gar nicht nötig gewesen wäre, denn die „Kosakensklavin“ ließ in dieser Hinsicht keine meiner Wünsche offen.
Patricia Amber schreibt wunderbar bildhaft. Ich empfand die beschriebenen, intimen Szenen als sehr anregend und war teilweise so vertieft in das Buch, dass ich kaum noch meine Umgebung registriert habe. Mein Kopfkino lief als im wahrsten Sinne des Wortes „heiß“. ;-)

„Kosakensklavin“ ist eine tolle Mischung aus den Themen „jungfräulicher Unschuld“ und „erfahrener Sexualität“. Wie diese eigentlichen Gegensätzlichkeiten von der Autorin perfekt und stimmig zusammengeführt wurden, hat mich richtig gehend beeindruckt. Oft stört mich in Liebesromanen, die überaus schamhafte gutbehütete Jungfrau, die von nichts eine Ahnung hat und sich dann in kürzester Zeit zur erfahrenen Kurtisane mausert. In der „Kosakensklavin“ ist die Stimmung angenehm anders und die Entwicklung der Protagonistin von der behüteten Jungfrau zu einer sinnlich genussvollen Frau sehr stimmig und passend erzählt. Diese hat den Vorteil, dass die Geschichte Lesern, wie mir, die eher zur romantischen Fraktion gehören, genauso etwas zu bieten hat, wie Lesern, die es gerne ein wenig erotischer haben möchten.

Selbstverständlich ist auch in dieser Geschichte Zuneigung und Liebe im Spiel, aber sie dreht sich weniger um die große einzige monogame Liebe, sondern eher um die Entwicklung und das sexuelle Aufblühen einer jungen Frau, die genau den richtigen Partner gefunden hat.

Und so hält Patricia Ambers Roman was er verspricht; es ist ein erotischer historischer Roman, der überaus unterhaltsam, fesselnd und kurzweilig ist.
Was mir zudem noch sehr gut gefallen hat, war der schalkhafte Witz der Autorin, der manchmal durch die Zeilen blitzte, denn Lachen und Sex empfinde ich als wunderbare und sehr zusammen passende Gemeinschaft.

Fazit: Patricia Amber ist es gelungen, von scheinbar leichter Hand, eine fesselnde und erotisch anregende Geschichte zu schreiben. Empfehlenswert!

Bewertung

Kosakensklavin (Anke)      

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