Love in a Bottle (Kerstin)
| Zoe Archer | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Dorchester Publishing ISBN: 978-0843957389 Erscheinungsdatum: Dezember 2006 Genre: Historischer Liebesroman |
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Klappentext
It is the most beautiful fungus botanist Sophie Andrews has ever seen. And the man who comes with it is a pretty fine specimen, too. Sophie knows the bottle of love potion the roguish peddler tries to push on her is a hoax, but she has no time to argue.
Ian Blackpool refuses to let the stubborn beauty who stumbled into his path track down the notorious Dark Dan McGannon alone. It is his duty to help. Surely it has nothing to do with the thrill he feels at her touch. After all, love is merely a specific chemical combination. But when Ian took Sophie in his arms, science went out the window...
Quelle: Dorchester Publishing
Meine Einschätzung
England, Ende des 18. Jahrhunderts: Für Sophie, vornehme junge Dame der englischen Oberschicht wenn auch ohne Titel, gibt es nur eines auf der Welt: die Botanik. Seit ihrer frühesten Jugend gibt es nichts Schöneres für sie, als durch Wald, Wiesen und Felder auf der Suche nach seltenen Pflanzen zu streifen bzw. in ihrem Labor diese dann zu untersuchen. Dafür ist sie auch bereit, auf eine Heirat zu verzichten. Doch ihre Mutter, auf der Jagd nach einem Titel, sieht dies anders. Sie verbietet Sophie die Botanik, damit sie mit ihrem Schmutz und ihrer Bildung nicht noch mehr potentielle Ehekandidaten abschreckt. Sophie sieht nur eine Lösung: sie muss mit dem fahrenden Händler Ian zusammen arbeiten, der auf der Suche nach einem pflanzlichen Extrakt ist, der Liebe hervorruft. Zumindest bei Sophie und Ian scheint allein schon die Suche danach Wunder zu bewirken…
Ein sehr nettes Buch mit einer etwas ungewöhnlicheren Geschichte. Man nimmt Sophie ihre Begeisterung für Botanik wirklich ab, die Autorin schildert dies ehrlich und eindrücklich und es wirkt nicht nur wie ein interessanter Hintergrund. Ian ist ein sehr sympathischer Held, der sich von Anfang an zu Sophie hingezogen fühlt, deren Unerfahrenheit aber nicht ausnutzt und sie für ihre Intelligenz und ihr Wissen aufrichtig bewundert. Dass er nicht das ist, was er zu sein scheint kann sich der Leser relativ früh denken.
Auch die Nebencharaktere sind vielschichtig gezeichnet: Sophies Onkel, der sie in allem unterstützt, ihre Mutter, die man am Anfang zwar sehr unsympathisch findet, deren Beweggründe man aber sogar verstehen kann. Die einzige Klischeefigur ist Sophies Verehrer. Schade, dass die Autorin ihre Charakterisierung nicht konsequent durchgezogen hat. Ansonsten spielen die Nebenfiguren keine große Rolle, Hauptaugenmerk liegt auf den beiden Protagonisten, die sich von Anfang an zueinander hingezogen fühlen, aus verschiedenen Gründen aber keine Beziehung anfangen können. Missverständnisse gibt es kaum bzw. werden diese rasch aufgeklärt.
Die beiden Szenen, in denen Sophie mit Ian auf dem Marktplatz auftritt zeigen ganz deutlich die langsame Veränderung in ihrer Beziehung und auch in Sophies Charakter – für mich sind das die beiden besten Szenen des Buchs, in denen man auch wunderbar die Anziehung zwischen den beiden Protas spürt.
Ein Manko hat die Geschichte jedoch: es wurde ein eher unglaubwürdiger Straßenräuberplot mit eingeführt, der für mich den Erzählfluss und die Kohärenz der Geschichte gestört hat. Zwar dient er zur Zusammenführung der beiden Helden (am Anfang sowie am Ende), doch ich finde, da hätte sich die Autorin eine bessere Lösung einfallen lassen können…
Ansonsten ein erfrischend anderes Büchlein.
Bewertung
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