Mr. Perfect gibt es nicht (Anke)
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Originaltitel: Cutting loose Verlag: Mira ISBN: 978-3899416770 Erscheinungsdatum: Dezmeber 2009 Genre: Contemporary |
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Teil einer Serie
The Sisterhood Diaries Trilogie

Klappentext
Mr. Perfect? Gibt es nicht! Die wahre Liebe? Ein Märchen! Drama, Streit, Versöhnung? Bloß nicht! Das hat Jane viel zu oft bei ihren Schauspieler-Eltern erlebt. Warum also bekommt sie bei Devlin Kavanaghs theaterreifem Auftritt in einer Bar spontan Gänsehaut?
Und als ob ihr eigenes Verhalten nicht schon Rätsel genug aufgibt, wird auch noch in ihr Haus eingebrochen und ein wertvolles Sammlerstück gestohlen. Jetzt ist Jane auch noch als Detektivin gefragt und Mr. Fast Perfect darf beweisen, dass er wirklich der Mann für alle Fälle ist...
Quelle: Mira
Meine Einschätzung
"Mr. Perfect gibt es nicht" ist Liebesroman-Unterhaltung im besten Sinne, mit den üblichen, aber so gar nicht langweiligen Zutaten.
Als da wären: Ein Pärchen nach dem Motto "was sich liebt das neckt sich", einige heiße Liebesszenen; hier ganz besonders die Kuss-Szene im Wintergarten, die so heiß war, dass fast Flammen aus dem Buch geschlagen sind; und Protagonisten, die sich am Ende bewusst geworden sind, dass sich etwas an ihrem Leben ändern muss. Sowie eine kleine Abrundung der Geschichte mit einer kleinen Krimieinlage.
Die Figur der Jane ging mir so richtig zu Herzen, da ich Janes große und äußerst voreilige Klappe, mit der sie permanent in Fettnäpfen tritt nur zu gut nachvollziehen kann. Wie oft ist es mir auch schon so gegangen, dass ich mich auf diese vorlaute Art und Weise in die sprichwörtlichen Nesseln gesetzt habe!
Klar, dass sie mir vor allem deswegen so äußerst sympathisch war.
Und hach - die Kavanaghs! Was für eine tolle Familie. Ganz besonders die Szenen mit den Brüdern sind hier einfach klasse und höchst amüsant. In diesem männlichen Figuren zeigt sich zudem auch was für tolles "Heldenmaterial" die Autorin Susan Andersen zu kreieren weiß!
Aber es gibt auch ein paar Eindrücke, die ich als negativ empfand.
Die Wiederholungen nerven ein wenig: Immer wieder wird betont, wie sehr Jane mit ihrer Archivierungsarbeit hinten dran hängt. Diese Tatsache stimmt zwar so, aber nach der dritten Erwähnung hatte selbst ich das kapiert und hätte es nicht noch 50 weitere Male lesen müssen.
Auch mich das Sexuelle schon ein wenig überrumpelt. Zwar ist der Atmosphäre des Buches einem elektrischen Prickeln gleich, sobald Jane und Devlin auftauchen und doch fehlten mir gefühlsmäßig intensiver beschriebene Übergänge zwischen Janes angeblicher Ablehnung von Devlin, zu "ich will mit dir schlafen", sowie dem "ich liebe dich", die mich doch stets ein wenig überrumpelt haben.
Die kleinen Mäkeleien haben aber mein Lesevergnügen am Buch praktisch nicht geschmälert und es war einfach höchst kurzweilig und sehr unterhaltsam zu lesen.
Ich freue mich schon auf weitere Teile der Serie, "Rosarot in Seattle" (Jason de Sanges und Poppy Calloway) kommt in Januar 2011, und wäre auch Geschichten über die noch ledigen Familienmitglieder der Kavanaghs nicht abgeneigt. ;-)
Fazit: Susan Andersen‘s "Mr. Perfect gibt es nicht" ist genau das was mein Leserherz begehrt.
Bewertung
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