Stolz und Vorurteil (Bacherl)


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Originaltitel: Pride and Prejduice
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596222056
Erscheinungsdatum: Januar 1980
Genre: historischer Liebesroman

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Klappentext

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Lande, die nur über bescheidenes Vermögen verfügt.

Die Romane der englischen Pfarrerstochter Jane Austen, die 1817 mit 42 Jahren an Tuberkulose starb, gehören zu den bedeutendsten Werken der angelsächsischen Literatur um die Wende zum 19. Jahrhundert. Literarisch geschult an Henry Fielding in der »Treffsicherheit der Satire« und der »völlig unsentimentalen Bewältigung eines gefühlsträchtigen Stoffes« hat Jane Austen zeitgenössische und spätere Literaten nachhaltig beeinflußt. Sie durchleuchtet das Wesen der Menschen in ihrer kleinen Welt mit feiner Ironie und psychologischer Sensibilität und fügt sie in die Lebensordnung der damaligen Gesellschaft ein. Jane Austens Romane haben bis zum heutigen Tag nichts an ursprünglicher Frische und Lebendigkeit eingebüßt.

Quelle: Fischer

Meine Einschätzung

Für mich persönlich ist Stolz und Vorurteil das größte Goldstück in der Schatztruhe der Jane Austen, da ich die humorvolleren Stücke bevorzuge. Dieser Roman präsentiert eine der schönsten Romanzen der Literatur.

Hochmut, Klatsch und Tratsch, Wankelmütigkeiten, eine gute Partie für die Töchter, Eitelkeiten und Etikette – so kennen wir die feine englische Gesellschaft der Jane Austen-Romane, die auch hier unverblümt und gleichzeitig mit einem Augenzwinkern beschrieben wird.

Jane Austen fokussiert hier die Charakterzüge „Stolz“ und „Vorurteil“, verkörpert diese durch zwei liebevoll ausgearbeitete Protagonisten. Zum einen der stolze Mr. Darcy, der sich aufgrund seines Standes für etwas Besseres hält und dies in seiner Art und seinem Auftreten auch recht deutlich macht. Er ist direkt, unhöflich und streckenweise auch beleidigend, was von seinen zahlreichen guten Charaktereigenschaften sicherlich erstmal auch den Leser ablenkt.
So ergeht es auch einer der fünf Bennet-Töchter, Elisabeth. Diese kann den hochmütigen Mr. Darcy überhaupt nicht leiden und wird in ihren Vorurteilen gegenüber seiner Person durch gewisse Ereignisse und Missverständnisse nur noch bestärkt. Die Verwicklungen und Auflösungen bis hin zum Happy End sind einfach nur schön zu verfolgen und sorgen für einige Schmunzler und Aufreger. Getreu dem Motto: „Was sich neckt das liebt sich“

Aller Anfang bei Austen-Romanen ist schwer, zumal man sich an die Liebe zum Detail und vor allem auch an die nicht ganz einfache Sprache erstmal gewöhnen muss. Hat man dies allerdings hinter sich, lässt einen die Geschichte nicht mehr los, man wird vom Lesefluss mitgerissen und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jane Austen-Romane sind in einzigartiger Weise lebendig und stimmig.

Meiner Meinung nach zu Recht ein Stück Weltliteratur, dass man als Romantiker unbedingt gelesen haben sollte – alleine schon wegen Mr. Darcy *g*

Bewertung

Stolz und Vorurteil (Bacherl)      

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