Wiener Menuett (Monalou)
| Marie Andrevsky | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: C.M.Brendle ISBN: 978-3981032918 Erscheinungsdatum: Januar 2006 Genre: historischer Liebesroman |
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Wiener Intermezzo (Kerstin)
Klappentext
Im Wien Maria Theresias begegnen sich der der seinen Lebenswandel berüchtigte Stefan von Winterfeld und die junge bezaubernde Christina Brenner. Aus einer Laune heraus, drängt sich Winterfeld brutal zwischen Christina und ihren Verlobten und heiratet dann die scheinbar verlassene Braut. Als er erkennt, dass er sich in seine Frau verliebt hat, bietet er alle Verführungskünste auf, um auch ihr Herz zu gewinnen. Doch Christina bleibt unbeeindruckt und zeigt ihm hartnäckig nicht nur die kalte Schulter, sondern ignoriert auch seine Warnungen vor der zwielichtigen Arabella von Kernberg, die einen teuflischen Pan verfolgt…
Quelle: C.M.Brendle
Meine Einschätzung
Zurzeit Maria Theresia in Wien: Christina Brenner, jung, wohl erzogen, aber eigentlich verarmt, begegnet Stefan von Winterfeld kurz vor ihrer Verlobung mit Axel von Rödern, einem hochverschuldeten Spieler auf einem Fest.
Stefan, vom Leben verwöhnt und ein Lebemann, Günstling der Kaiserin, verliebt sich auf der Stelle in sie und kann sie ihrem Verlobten "abluxen", indem er für ihn die Spielschulden bezahlt. Im Gegenzug soll Stefan Christina heiraten. Die Situation ist heikel für die junge Frau und sie willigt in die Heirat an.
Während Stefan sich am Ziel seiner Träume glaubt, zeigt Christina ihm jedoch die kalte Schulter und hält ihn auf Distanz. Und nicht nur das: Plötzlich taucht eine Arabella von Kernberg auf, die Christina um ihren kleinen Finger wickelt und sie somit in eine gefährliche Situation bringt. Aber auch noch andere Personen scheinen das junge Glück nicht gönnen zu wollen, allen voran ein Vorfall in Ungarn, der Stefan zum Verräter macht.
Wird Christina ihren Gefühlen doch noch sicher? Kann Stefan ihr Herz erobern?
Mein Fazit:
Die Autorin Marie Andevsky hat eine bezaubernde historische Liebesgeschichte geschrieben, die in allen Punkten glaubwürdig ist. Nicht nur, dass Nebenbuhler mit viel Geld aus dem Rennen gestochen wird, ist nicht ungewöhnlich. Auch Stefan von Winterfeld, anfänglich mir etwas unsympathisch, ist in meinen Augen eine authentische Person, wohlweislich, das er natürlich von der Autorin erfunden wurde.
Desweiteren hat die Autorin viel über die Zeit der damaligen Kaiserinnen-Zeit geschrieben, über die Gepflogenheiten, Mode, Etikette und Moral. Das hat mich sehr beeindruckt, denn dabei ist die Geschichte flüssig und leicht zu lesen und zu verfolgen. Dabei kam der Humor nicht zu kurz und hat mir das eine oder andere Mal ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert.
Die Protagonisten sind mit ihren Charaktereigenschaften glaubhaft und sympathisch, ihre Handlungsweisen nachvollziehbar und die Geschichte selbst war nicht unbedingt immer vorhersehbar. Es bot mir ein schönes Lesevergnügen und ich kann das Buch zu 100% empfehlen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung im September.
Bewertung
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