Alles ist nicht genug (Tina)


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Originaltitel: All We Ever Wanted Was Everthing
Verlag: Diana
ISBN: 978-3453355590
Erscheinungsdatum: November 2010
Genre: Contemporary

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Klappentext

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Janice hat alles, was eine Frau braucht: einen erfolgreichen Ehemann, zwei reizende Töchter und eine prächtige Villa vor den Toren San Franciscos. Als ein genial eingefädelter Börsencoup ihres Mannes der Familie auf einen Schlag Millionen beschert, scheint ihr Glück vollkommen zu sein. Doch Janice hat die Rechnung ohne ihren Gatten gemacht, denn plötzlich stürzt ihr perfektes Leben ein wie ein Kartenhaus …

Als Janice aufwacht, weiß sie, dass dieser Tag ihr Leben verändern wird. Vorbei die einsamen Wochenenden, an denen Paul schon frühmorgens das Haus verlassen und bis zur Erschöpfung gearbeitet hat. Vorbei die langen Abende, an denen sie todmüde durchs Fernsehprogramm gezappt hat, in der Hoffnung, nicht einzuschlafen, um Paul noch sehen zu können. Vorbei die Partys und Dinners, zu denen sie allein gehen musste. Alles vorbei, denn endlich ist der Tag gekommen, auf den Paul so lange hingearbeitet hat, und als Janice das Radio einschaltet, weiß sie, dass sich all die Entbehrungen gelohnt haben. Der Börsengang von Pauls Unternehmen ist die Nachricht des Tages, bereits kurz nach der Emission explodieren die Kurse. Janice ist selig. Sie wird ihrem Mann einen gebührenden Empfang bereiten. Doch es ist Paul, der dafür sorgt, dass es ein unvergesslicher Abend wird. Denn als Janice am Abend im kleinen Schwarzen die Tür öffnet, steht nicht ihr Mann vor ihr, sondern ein Bote, der der völlig verdutzten Janice die Scheidungspapiere überreicht.

Quelle: Diana

Meine Einschätzung

Janelle Brown hat mit "Alles ist nicht genug" ein Buch geschrieben, das sich vor allem durch seine real erscheinenden und facettenreich dargestellten Figuren und deren nachvollziehbare Probleme, wie Geldmangel, verlassen werden und Betrug in einer Beziehung, hervorhebt; als weiblicher Leser kann man das recht gut nachempfinden.

Den Anfang des Buches empfand ich als ein wenig langatmig. Erst nach und nach nahmen mich die Figuren und ihre Geschichten gefangen, bis ich dann gespannt den weiteren Verlauf der Geschichte verfolgte. Und dieser blieb dann bis zum Ende spannend, denn es passiert so einiges.

Stellenweise war der Roman recht kitschig und voller Klischees. Da man auf diese allzu oft in Büchern trifft, wirkten sie ein wenig trivial und vorhersehbar. Doch dank des feinen schwarzen Humors, den die Autorin so gekonnt in die Geschichte eingewebt hat, hatte ich dennoch meinen Spaß beim Lesen.
So konnte ich beim Lesen herzlich lachen; musste dann aber auch wieder den Kopf über zu viel Selbstmitleid schütteln; konnte mich aber am Ende vom Kampfgeist, den die drei Frauen an den Tag legen, mitreißen lassen.

Ein Buch, das von Hoffnungen, Ängsten vor dem Versagen und den Nöten des Verlassenwerdens berichtet. Ein Thema das vielleicht nicht alle Leser anspricht; deswegen bekommt es von mir nur eine bedingte Leseempfehlung.

Bewertung

Alles ist nicht genug (Tina)      

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