Der Liebe geweiht (Anke)
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Originaltitel: Sanctuary Verlag: Mira ISBN: 978-3899415865 Erscheinungsdatum: September 2009 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Raintree Saga

Klappentext
Als Hüterin des Raintree-Heiligtums kann Mercy Wunden an Herz und Seele heilen. Aber in ihrem eigenen Herzen bewahrt sie ein tiefes Geheimnis: Vor sechs Jahren hat sich eine Nacht der Leidenschaft mit Judah Ansara verbracht und mit ihm eine Tochter gezeugt. Auf keinen Fall darf Judah von der kleinen Eve erfahren - schließlich ist er der Fürst der Ansara und damit ihr Todfeind. Mercy glaubt sich und das Kind in ihrem Versteck, dem Heiligtum des Clans, sicher. Doch Judah findet sie, und Mercy weiß: Mit ihm ist die Entscheidung für alle gekommen, die sie schützt und heilt. Dennoch ist sie wehrlos gegen das Begehren, das zwischen ihr und ihrem Erzfeind aufflammt ...
Quelle: Mira
Meine Einschätzung
Eigentlich gibt es zum Klappentest nicht hinzuzufügen. Alle weiteren Informationen würden nur verwirren, da sie im engen Kontext zu den anderen Teilen stehen. Besonders für diese Serie gilt, in Reihenfolge und am besten hintereinander lesen.
Mit dem 3. Teil der Serie kommt nun auch das ganze Verständnis wie die Serie konzipiert ist und wie geschickt und interessant der Ablauf im Grunde ausgeführt ist; jedenfalls was mein persönliches Verständnis betrifft, anderen Leser war das Konzept vielleicht schon von Anfang an verständlich.
Beverly Barton hat so nun auch die schwierigste Aufgabe, der 3 Autorinnen, die die Serie zusammen geschrieben haben. Sie muss alle offenen Fäden, ja im Grunde den ganzen Ablauf der Geschichte logisch zusammenfügen.
Und diese Aufgabe bewältigt sie wirklich hervorragend.
Leider hat die Autorin einen Hang zu einem recht dramatischen Erzählstil, der durch viele Wiederholungen besonders negativ auffällt. Zum dem verwirrt auch das Hin und Her zwischen der wörtliche Rede und der telepathischen Verständigung der Protagonisten.
Zwar sind diese gedanklich geführten Gespräche kursiv abgedruckt und dennoch ist dieser Wechsel dem Lesefluss nicht immer dienlich.
Ein weiterer Punkt, der mir das Lesen ein wenig schwer machte, war der mir unsympathische Held.
Judah sieht zu Anfang des Buches die Tatsache klar vor Augen, dass er Mercy umbringen muss/will. Er wird dazu aber nicht durch Umstände gezwungen, sondern es ist seine feste Überzeugung. Er hat sie benutzt, verführt und nun will er sie beseitigen. Mit dieser Einstellung kann bei mir kein Held einen Blumentopf gewinnen.
Auch wenn Judah im Laufe des Buches eine Wandlung vollzieht, so blieb bei mir doch der erste negative Eindruck erhalten.
Fazit: Kennt man alle Teile der Serie so fügt sich alles zu einer spannenden paranormalen Geschichte, mit einem kleinen Krimiplot zusammen.
Einzeln gelesen sind die Bücher weniger ansprechend.
Bewertung
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