Die Botin des Königs (Wildfee)
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Originaltitel: First Rider's Call Verlag: Heyne ISBN: 978-3-453-53299-1 Erscheinungsdatum: Januar 2009 Genre: Fantasy |
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Teil einer Serie
Reiter Trilogie
1. Teil: Der magische Reiter
2. Teil: Die Botin des Königs
3. Teil: Der schwarze Thron

Klappentext
Die magische Reiter-Trilogie geht weiter: Karigans Mission ist noch nicht zu Ende. Denn auch wenn der finstere Magier Shawdell längst besiegt ist, so gilt dies nicht für die dunklen Kräfte, die er nach tausend Jahren wieder zum Leben erweckte. In den Tiefen des Waldes schlummert Etwas, das ganz Sacoridia bedroht. Seine Vorboten erreichen bereits die Städte, unheimliche Ereignisse häufen sich. Die Flüsse fließen plötzlich stromaufwärts, Tiere versteinern und in geschlossenen Räumen fällt Schnee…
Zeit für Karigan, ein zweites Mal dem Ruf der Grünen Reiter zu folgen und ihren Vater zu verlassen. Doch diesmal scheint auch die Magie der Reiter nicht stark genug. Zahlreiche der erfahrenen, älteren Reiter fielen bereits dem Feind zum Opfer. Die Reihen der königlichen Boten sind gefährlich ausgedünnt. Und Karigan weiß nicht, ob sie der ihr zugedachten Aufgabe gewachsen ist. Zudem beunruhigen sie immer wieder kehrende Visionen, in denen sie sich einer wilden Amazone gegenübersieht…
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Über ein Jahr ist vergangen, seitdem Karigan den abtrünnigen Eleter Shawdell besiegt hat und in ihr Leben als Kaufmannstochter zurückgekehrt ist. Der Geist der ersten Reiterin hat jedoch anderes mit ihr vor und schafft es schließlich, das Karigan den Ruf der Reiter wieder hört. In den Tiefen des Waldes hinter dem beschädigten Wall lauern dunkle Kräfte, Karigans Kräfte werden gebraucht. Allmählich sickert wilde Magie durch die Bresche im Wall und hinterlässt überall unheilvolle Spuren, auch die Magie der grünen Reiter bleibt nicht verschont. Wird es Karigan und den grünen Reitern gelingen, Sacorien erneut zu retten?
Der 2. Teil der Grünen Reiter Trilogie kommt etwas langsam in Fahrt. Erst ab ca. der Hälfte des Buches kommt richtig Bewegung in die Geschichte und es wird für den Leser Einiges an Mysteriösem aufgeklärt. Dieser Kunstgriff der einzelnen Infohäppchen mag den Leser ja bei der Stange halten und neugierig weiterlesen lassen, mich langweilt er mittlerweile leider nur noch und macht mich ungeduldig. 100-150 Seiten weniger hätten der Story nicht geschadet und die Storyline gut gestrafft.
Von diesem Kritikpunkt abgesehen, liegt hier wieder grundsolide Fantasykost vor. Die Hauptprotagonisten Karigan wirkt insgesamt reifer als im Vorgängerband, die Geschichte ist in sich schlüssig und harmonisch. Der Fokus liegt nun vermehrt auf der Magie und der Anwendung durch die Reiter, Geister und Vorfahren spielen in diesem Band eine große Rolle.
Summa Summarum eine gelungene Fortsetzung, die Appetit auf die Fortsetzung macht.
An dieser Stelle auch ein Wort zur Covergestaltung: Die Cover der deutschen Neuausgabe (die ersten beiden Teile der Trilogie sind bei Knaur aufgelegt worden: Grüner Reiter & Spiegel des Mondes) sind ohne Frage sehr nett anzuschauen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die ursprünglichen Cover der englischen Ausgaben verwendet worden wären, weil diese einfach auch visuelle Infos bieten. Keith Parkinson hat bei den englischen Covern hervorragende Arbeit geleistet!
Bewertung
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