Die Bucht des grünen Mondes (Tina)
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Originaltitel: ---- Verlag: Rowohlt ISBN: 978-3499257018 Erscheinungsdatum: Dezember 2011 Genre: Historischer Roman |
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Klappentext
Eine Liebe, so mächtig wie der Amazonas Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt.
Quelle: Rowohlt
Meine Einschätzung
Im Buch "Die Bucht des grünen Mondes" taucht man in eine fremde exotische Welt ein.
Die Spannung und Aufregung von Amely, die man praktisch von der ersten Seite an spürt, übertragen sich beim Lesen auf den Leser persönlich. So ist es nicht nur Amely, die sich auf eine Reise begibt deren Ziel genauso fremd ist, wie der Ausgang des Abenteuers, welches es eindeutig in sich hat.
Denn es zeigt sich auch hier wieder einmal das "Geld eben doch die Welt regiert" und wer welches hat, ist ein Gott und die anderen sind die Sklaven. Amely leidet sehr unter der Situation und wendet sich immer mehr an Aymáho und findet dort was sie braucht … aber auch hier hat das Schicksal einige andere Pläne.
Isabel Beto versteht es einfach ihrem Leser ein Kopfkino zu bescheren, das einen so fesselt, dass man glauben mag live dabei zu sein und alles hautnah zu erleben: Die Schönheit, die Fremdartigkeit, aber auch die Grausamkeiten, gegenüber den Indianern und Arbeitern auf den Kautschukplantagen, sowie der Raubbau der am Dschungel und seinen Bewohnern betrieben wird.
So präsentiert die Autorin ihrem Leser auch eine andere Sicht auf die Dinge, wie die Natur oder den Abbau des Rohstoffs Kautschuk; von dem man sagen kann, dass er mit Schweiß und Blut bezahlt wurde/wird.
Das Buch "Die Bucht des grünen Mondes" zu lesen ist wie ein Reise in eine andere Zeit zu machen, die aber auch noch heute einen gewissen Teil der Realität darstellt und einem so schnell nicht wieder los lässt. Fesselnd und das Herz berührend. Empfehlenswert!
Übrigens: Das Cover und die tollen Buchschnittverzierungen sind ein wahrer Blickfang und bringen dem Leser dazu noch das Dschungelfeeling näher, das einem im Buch erwartet.
Bewertung
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