Erbin sucht Traummann (Anke)


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Originaltitel: A rather loveley Inheritance
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3-426-63841-5
Erscheinungsdatum: September 08
Genre: Contemporary

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Klappentext

Als Penny nach Nizza reist, um das Erbe ihrer verstorbenen Großtante Penelope anzutreten, ist sie erst einmal ratlos: Was um Himmels willen soll sie mit einer Garage voller Gerümpel und einem verrosteten Oldtimer anfangen? Sie wird das Gefühl nicht los, dass Penelope ihr mit dem Erbe eine Botschaft hinterlassen wollte - nur welche? Unverhofft naht Hilfe, in Gestalt des charmanten Jeremy. Der Zauber der Stadt Nizza tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Blütenduft und Meer scheint auf einmal alles möglich...

Quelle: Droemer/Knaur

Meine Einschätzung

Aus Penny Nichols, ist nach dem Tod ihrer Großtante Penelope, eine Erbin geworden; Eine Erbin einer Garage!?

Nun Penny würde sich auf jeden Fall glücklich schätzen von ihrer Großtante Penelope bedacht zu werden, wenn da nicht der undurchsichtige Cousin, von Pennys Mutter, Rollo und seine Mutter Dorothy wären, die alles daransetzen den letzten Wunsch der Großtante anzufechten.
Wenn die beiden sich dabei aber nur auf den rechtlichen Weg beschränken würden, wäre das wohl noch zu bewältigen, aber Rollo scheint dunkle Ränke zu schmieden, wie Penny bei einem eher zufällig belauschten Gespräch erfährt.

Zum Glück hat sie einen Verbündeten; ihren Cousin Jeremy, der auf Wunsch Penelopes, in seiner Funktion als Rechtanwalt, die Erbschaft der Großtante regelt. Da auch Jeremy mit einer Erbschaft bedacht wurde, ist auch er ins Visier von Rollo gerückt. Und der spielt seine erste Trumpfkarte aus: Denn Jeremy ist gar nicht blutsverwandt mit Tante Penelope, da er nur adoptiert wurde!
Allesdings ist das einen Tatsache, die Jeremy für Penny in ein ganz anderes Licht rückt: Er ist nicht mir ihr verwandt und somit bekommt ihre bisherige gute, persönliche Verbindung eine ganz andere Bedeutung!

Ich habe noch kein Buch in Ich-Form gelesen, in welches sich dieser Schreibstil so dezent und angenehm einfügt, dass man ihn schon nach einigen Seiten gar nicht mehr bemerkt. Eine Buchempfehlung auch für Leser, die diesem Schreibstil bisher abgeneigt waren, sich aber für die Geschichte interessieren.

Die Autorin hat eindeutig eine romantische verträumte Ader, die sie auch ihrer Hauptprotagonistin angedichtet hat. So ist nicht das Denken allein, der Figur Penny romantisch verträumt, sondern auch die Beschreibungen der Umgebung und diverse Situationen. Aber, und das genieße ich besonders, das Buch wirkt in keinster Weise kitschig oder überladen oder schwebt gar auch Wolke sieben. Trotz aller Romantik stehen die Charaktere mit beiden Beinen fest auf dem Boden.

Plot und Figuren sind interessant und sympathisch, der Schreibstil, sogar in Ich-Form, hervorragend und sehr flüssig zu lesen, kurz das Buch ist sehr nette Unterhaltung. Und doch für mich kein Keeper, keiner dieser Pageturner, bei denen man nicht damit aufhören kann, ein um die andere Seite zu verschlingen. Nun stellt sich natürlich die berechtigte Frage warum ich dies so empfinde.

Ganz ehrlich?
Ich weiß es nicht genau.
Vielleicht liegt es daran, dass sich zwar immer wieder, zumindest scheint es für mich persönlich so, eine rasante Entwicklung ankündigt, diese aber dann ausbleibt, bzw. sich dann doch nur in eher alltäglichen Situationen auflöst.

Fazit: „Erbin sucht Traummann“ bietet einen interessanten Plot und sympathische Figuren und garantiert gute Unterhaltung.

Bewertung

Erbin sucht Traummann (Anke)      

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