Glut unter der Haut (Lenya)
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Originaltitel: The Silken Web Verlag: Goldmann ISBN: 978-3442424115 Erscheinungsdatum: März 1994 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Nichts tut so weh wie eine enttäuschte Liebe. In einem Akt der Verzweiflung beschliesst Kathleen Haley, ohne eine Spur aus Erik Gudjonsens Leben zu verschwinden. Denn sie ist fest davon überzeugt, dass er sie auf schamlose Weise benutzt hat. In San Francisco findet sie einen neuen Job und die ersehnte Geborgenheit in den Armen von Seth Kirchoff, einem wohlhabenden Unternehmer aus einer der mächtigsten Familien des Landes. Doch Erik und die Leidenschaft, die sie von Anfang an mit ihm verband, gehen ihr nicht aus dem Kopf. Und bald gerät sie in einen verzehrenden Kampf gegen ihr eigenes Herz und die Liebe, die immer noch unter ihrer Haut brennt.
Quelle: Goldmann
Meine Einschätzung
Da dieser Roman erstmal 1982 erschien, musste ich annehmen, dass er den typischen Männertyp dieser Generation (zumindest was den Liebesroman angeht) beschrieb: Arrogant, herrschsüchtig, grob.
Ich muss also gleich zu Beginn sagen, dass ich positiv überrascht war. Zwar hat auch Erik solche Anwandlungen, allerdings macht ihn das nicht so unsympathisch wie andere Protagonisten aus Romanen dieser Zeit. Allerdings merkt man durchaus, aus welcher Zeit das Buch stammt. Die Thematik ist teilweise sehr ernst. Man hat manchmal das Gefühl, dass die Wendepunkte der Story etwas zu gewollt sind, sie wirken konstruiert.
Die angedeutete Dreiecksgeschichte mochte ich persönlich nicht besonders gern. Denn so etwas bedeutet, dass immer irgendwer auf der Strecke bleiben wird. Zwar hat die Autorin hier eine Lösung gefunden, welche einem das Buch nicht total vermiest, doch kündigt es sich schon früh an, dass sie diesen leichten Weg gehen wird, wodurch man etwas unzufrieden damit ist.
Die Charaktere selbst sind sehr sympathisch. Auch die Liebesgeschichte zwischen Kathleen und Erik ist sehr schön beschrieben und trotz aller Kritikpunkte liest man das Buch eigentlich gerne und interessiert.
Fakt ist aber auch, dass man von Sandra Brown schon besseres gelesen hat. Insgesamt ist der Roman also nicht schlecht, doch von der Autorin erwartet man mehr.
Fazit: Gute Unterhaltung, doch nicht ganz das Niveau, das man sonst von Sandra Brown kennt.
Bwertung
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