Grenzgänger (Ka)
| Nina Behrmann | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Elysion Books ISBN: 978-3942602112 Erscheinungsdatum: Juni 2011 Genre: Urban Fantasy |
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Teil einer Serie
Triskelion Serie

Klappentext
Ihr neuer Job bei der Agentur Triskelion bringt Feline an den Rand des Wahnsinns. Mit der Wahrheit über ihre eigene Welt konfrontiert, muss sie sich damit anfreunden, dass ihre Mutter eine Hexe, ihr Boss ein Drache und ihr Ficus ein Hausgeist ist. Als wäre das nicht schon Grund genug, ein Mythologielexikon zu Rate zu ziehen, muss Feline für den Frieden zwischen Feen, Grenzgängern und anderen übersinnlichen Wesen sorgen. Doch wie, wenn ein sinnlicher Engel sie als seine Privaterlösung betrachtet, Dämonen hinter ihr her sind – und ihr wieder einmal niemand die Spielregeln erklärt hat?
Quelle: Elysion Books
Meine Einschätzung
Zitat Anfang: Der Gedanke war gut. Er war normal. Also konzentrierte ich mich darauf, etwas Essbares aufzutreiben. Ich würde wie ein ganz normaler Mensch, der sein ganzes Leben nicht den blassesten Schimmer von Fey, Grenzgängern, Engeln und dem ganzen restlichen Haufen hatte, etwas essen gehen. Zitat Ende.
Das sind Gedanken, die sich Feline macht, als sie feststellen muss, dass nichts mehr so ist, wie es vorher war. Vorher heißt: Als Feline noch nicht wusste, dass ihre eigene Mutter, Arien, eine Hexe ist. Okay, sie war schon immer etwas seltsam gewesen, aber eine Hexe? Ihre Mutter vermittelt Feline ein Vorstellungsgespräch bei Triskelion. Einer eigenartige Agentur, deren beiden Chefs noch eigenartiger sind.
Einer der beiden, Kay von Fernden, ist ein Fey. Sein Mitstreiter Feng, ein asiatisch anmutender Hüne, ist ein Drache. Beide versuchen, auf ihre Art und Weise, den zerbrechlichen Frieden zwischen den Fey und den Grenzgängern im Gleichgewicht zu halten. Wenn das nicht schon abstrus genug wäre, entpuppt sich ihre Zimmerpflanze, ein Ficus, den sie übrigens von ihrer Mutter bekommen hat, als junger Hausgeist, der zwar nicht sieht, aber Schwingungen und Empfindungen spüren kann.
Wenn man jetzt glaubt, die Überraschungen wären zu Ende, hat man sich geirrt. Denn plötzlich taucht auch noch Samhiel auf, ein "abtrünniger" Engel, der etwas von den anderen himmlischen Heerscharen gestohlen hat. Was diese so gar nicht akzeptieren wollen. Feline ist also mitten drinnen in einem Kampf zwischen Gut und Böse und den diversen Grauschattierungen, die dazwischen existieren. Und gleichzeitig weiß sie nicht, dass sie für einen Vampir der Schlüssel zur Erlösung sein soll ...
Nina Behrmann, die Autorin von "Triskelion - Grenzgänger" hat eine sehr spritzige und freche, dann wieder tiefschürende Art zu Schreiben. Mit Kay und Feng hat sie zwei Charaktere geschaffen, die mir persönlich sehr gut gefallen haben. Feline dagegen bereitete mir etwas Probleme. Sie wirkte auf mich manchmal etwas zu "cool". Warum? Ihr Reaktionen auf die Tatsachen, dass ihre Mutter eine Hexe, ihre Chefs Fey und Drache sind; dass es Hausgeister, Engel, Dämonen, Vampire - also ein Alternativuniversum gibt - waren ziemlich nüchtern. Erst als ihr Samhiel "etwas schenkt" und sie Veränderungen an sich feststellt, bringt sie dies etwas aus dem Konzept.
Die Geschichte wartet mit einigen Überraschungen auf, die dem Roman sehr viel Spannung verleihen. Toll fand ich, dass das Buch gleich aus mehreren Perspektiven erzählt wird- aus Kays und Fengs Warte. Feline berichtet dagegen in der Ich-Form. Dieser Wechsel in der Erzählperspektive ist ein sehr frisches Element. Abgesehen von meinen Problemen, die ich mit Feline als Heldin hatte, habe ich "Triskelion - Grenzgänger" von Nina Behrmann sehr genossen. Dafür gibt es von mir 4,5 Punkte und ich schließe mit einem weiterem Zitat aus dem Buch, das übrigens bei Elysion Books erschienen ist: "Ich blieb mit dem Zettel voller unentzifferbarer Zeichen und der Gewissheit zurück, dass ich jetzt offiziell die Tippse im wohl verrücktesten Büro dieser Erde war."
Bewertung
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