Im Bann der Rebellin (Nicole)
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Originaltitel: Lily and the Sword Verlag: Mira ISBN: 978-3899412024 Erscheinungsdatum: Dezember 2005 Genre: Historischer Liebesroman |
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Teil einer Serie
Medieval Serie
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Klappentext
Seit Lord Radulf die schöne Lady Lily zum ersten Mal auf seinem Lager in den Armen gehalten hat, steht er in ihrem Bann. Radulf ahnt nicht, dass sie die Todfeindin seines Königs ist...
Lord Radulf: Wegen seines Kampfgeschicks und seiner Treue zu König William I. nennt man ihn auch „das Schwert des Königs“. Ruhelos durchstreift er das englische Reich nach der Rebellin Lady Wilfreda, die einen Aufstand gegen William angezettelt haben soll...
Lady Lily: Zwischen Todesangst und Bewunderung für Lord Radulf hin- und hergerissen, weiß Lily nicht, was sie tun soll: ihm gestehen, dass sie die Frau ist, die er überall sucht – oder schweigen und auf die Leidenschaft hoffen, mit der der beste Mann des Königs sie Nacht für Nacht liebt? Ein fesselndes Liebesabenteuer voller Sinnlichkeit, das die stürmische Epoche der legendären Eroberung Englands im Jahre 1066 lebendig werden lässt.
Quelle: Mira
Meine Einschätzung
auch unter dem Titel 'Im Bann der Gefühle' von Cora Historical Gold
England kurz nach der Thronbesteigung Willhelm (William) des Eroberers: Lady Lily, dessen kaltherziger Mann bei einer von ihm angezettelten, verräterischen Revolte gegen den König ums Leben gekommen ist, bleibt nun keine andere Möglichkeit mehr, als zu fliehen. Denn der ruhmreiche Ritter König Williams, Lord Radulf, ebenfalls Normanne wie der König, ist schon auf dem Weg, sie gefangenzunehmen. Auch sie wird verdächtigt, bei dem Komplott beteiligt zu sein und die schlimmsten Gerüchte sind über sie im Umlauf. Als sich Lady Wilfreda, so lautet eigentlich ihr richtiger Name, in eine Kapelle flüchtet, wird sie von Lord Radulf dort überrascht. Schnell, um ihr Leben zu retten, flüchtet sie sich in eine Notlüge und erzählt dem Ritter, sie wäre die Tochter eines Verbündeten des Königs und auf der Flucht, nachdem sie und die Mannen ihres Vaters überfallen wurden. Obwohl Lord Radulf schon einige Zweifel an der Glaubwürdigkeit Lilys hat, bietet er ihr Geleitschutz bis zur Festung ihres vermeintlichen Vaters an. Lily ist verzweifelt, denn erstens hat sie sich nach ein paar Tagen Reise in den Ritter verliebt und zweitens fürchtet sie seine Rache, wenn er die Wahrheit erfährt. Nach einer gescheiterten Flucht, nachdem auch ihr richtiger Name bekannt wird, bringt sie der zornige Lord Radulf zum König. Doch auch er hat sich mittlerweile in Lily verliebt und hält dort um ihre Hand an. William ist einverstanden und so werden die beiden vermählt. Es könnte alles so schön sein, wenn Radulf ihr Vertrauen schenken könnte. Doch auch er hat ein finsteres Geheimnis und misstraut seitdem allen Frauen. Er ist weiterhin ungerecht zu ihr und Lily ist fast der Verzweiflung nahe. Werden die beiden trotzdem eine Lösung finden und sich ihre Liebe gestehen?
Ich habe dem Buch keine richtig gute Bewertung gegeben, weil mich doch zu viele Dinge an der Handlung bzw. an den Akteuren gestört haben. Zuerst einmal der Held. Nachdem er in der Vergangenheit durch eine boshafte Frau getäuscht wurde, meint er nun, alle Frauen wären schlecht und lässt nun seine Boshaftigkeit und seine Launen an der Heldin aus. Manche Dinge die er ihr verbal an den Kopf wirft, sind so verletzend, dass ich an der Stelle der Heldin, sofort das Weite gesucht hätte.
Tja und das bringt uns nun zur Heldin. Wenn die Heldin ihm wenigstens ein bisschen Paroli geboten hätte! Aber nein, obwohl er sie aufs Übelste beschimpft und ihr misstraut, braucht sie ihn nur kurz anzuschauen und schon entbrennt in ihr die pure Leidenschaft, denn er ist ja so ein gestandenes, gutaussehendes, sexy Mannsbild...
Schade dass es heutzutage immer noch Bücher mit solchen schwachen Heldinnen gibt! Ansonsten ist das Buch gut und schnell lesbar. An dem Plot an sich habe ich nichts auszusetzen, doch die Charakterisierung der beiden Protagonisten hätte schon ein bisschen anders sein können. Schade, aus diesem Buch hätte man mehr machen können. Es erinnert ein wenig an die historischen Lieberomane der 80er und frühen 90er Jahre, wo die Helden immer sehr dominant und die Heldin dagegen immer sehr unterwürfig waren.
Bewertung
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