Liebe mich, Fremder! (Schatten)
| Suzanne Brockmann | |
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Originaltitel: Identity Unknown Verlag: Cora Band: Baccara Collection No. 177 Erscheinungsdatum: 2001 Genre: Romantic Suspense / Militär |
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Teil einer Serie
Tall, Dark and Dangerous
Klappentext
Als er in einem Obdachlosenasyl erwacht, kann sich Mish, wie ihn der Sozialarbeiter nennt, an nichts erinnern. Mish scheint ausgeraubt worden zu sein, aber in seinem Stiefel findet er eine Pistole und einen kleinen Zettel mit der Adresse der Lazy Eight Ranch. Also macht er sich auf den Weg dorthin. Etwas erstaunt wird Mish von der hübschen Ranchverwalterin Becca Keyes begrüßt: Sie hat den neuen Arbeiter Casey Parker eigentlich erst in einer Woche erwartet. Becca erkennt schnell, dass mit ihrem Cowboy, der sich wenig mit Pferden auskennt, irgendetwas nicht stimmt. Aber sie fühlt sich erotisch so stark zu ihm hingezogen, dass sie alle Bedenken verdrängt. Nach einem Fest in der Stadt, zu dem Mish sie begleitet hat, erfüllen sich Beccas lustvolle Träume: Doch wer ist der Mann, der sie heiß geliebt hat?
Quelle: Cora
Meine Einschätzung
Ausnahmsweise trifft die Inhaltsangabe recht genau. Darum lass ich mal eine eigene.
Da ich ein großer Suzanne Brockmann-Fan bin und auch den anderen deutschen Teil dieser Reihe (Teil 3: Sag ja zum Leben = Frisco’s Kid) wirklich mochte, hatte ich natürlich große Hoffnungen auf ein perfektes Lesevergnügen.
Diese wurden, zum Teil, jedoch nicht erfüllt. Auch wenn der Plot sehr schön und spannend ist, verdirbt der Charakter Becca dies. Sie ist irgendwie… seltsam. Ich konnte mich mit ihrem Gehabe, besonders am Ende, nicht richtig anfreunden. Sie widerspricht sich, meiner Meinung nach, immer wieder. Z.B. will sie erst „nur“ eine kurze Affäre und dann will sie gleich „Ich liebe dich“ hören. Ein anderes Beispiel: Sie wird einerseits als sehr „taff“ dargestellt und andererseits kuscht sie vor ihrem Chef.
Das stört und irritiert zugleich.
Aber ok, auch wenn Becca manchmal ein seltsames Verhalten an den Tag legte, bügelte Mish dies jedoch wieder aus. Natürlich kennt man ihn als Leser schon aus anderen Teilen und darum weiß man wer er ist, doch es ist interessant wie er sich selbst Stück für Stück seiner erinnert. Dabei ist durchaus selbstsicher, lässt jedoch auch andere Meinungen zu.
Sein richtiger Job ist dabei natürlich auch ein Pluspunkt auf seiner „Karteikarte“.
Zum Schreibstil lässt sich dann auch nicht mehr viel sagen, außer das er gewohnt gut ist. Ich muss jedoch zugeben, dass diese Reihe meiner Meinung qualitätsmäßig unter der Reihe der Troubleshooters steht. Dies denke ich, da die Personen zwar toll sind, aber einen nicht so ans Herz wachsen wie eben in Brockmanns anderer Serie über Agenten.
Trotzdem gebe ich gerne eine Leseempfehlung.
Bewertung
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