Lieber Tod als Teufel (Anke)


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Originaltitel: Death's Daughter
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3802581663
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Jenseits GmbH

Klappentext

Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Designerschuhe zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter...

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

Ich zähle mich eigentlich nicht zu den Fans der Heldinnen, die permanent darüber reden müssen welche Handtasche, Schuhe oder Mode sie tragen und ob sie von diesem oder jenem Label ist. So bin ich generell den Chick lit -lastigen paranormalen Büchern gegenüber - Ausnahmen bestätigen die Regel ;-) - eher kritisch eingestellt und sie müssen schon etwas besonderes bieten um meinen Gefallen zu finden.

„Lieber Tod als Teufel“ wartet mit einer richtig tollen Grundidee auf, die mich von der ersten Seite an über die „Schuh,Accessoires und Label“-Hinweise hinweg getröstet hat.

Als Tochter des Teufels hat es die Hauptfigur Calliope es wirklich nicht einfach, vor allem da sie am liebsten ein ganz „normales“ Leben führen würde und dafür sogar einen fürchterlichen Sekretärinnen-Job akzeptiert. Doch dann verschwindet Callis „teuflischer“ Vater und ihre besorgte Mutter bittet sie zurück zu kommen und der Familie zu helfen.

Amber Benson schreibt flüssig, kurzweilig und sehr unterhaltsam. Einmal angefangen zu lesen konnte ich praktisch nicht mehr aufhören.
Hin und wieder hat mich die zum Teil recht schlampige Wortwahl ein wenig gestört, obwohl ich schon im nächsten Moment mit einer amüsanten Bemerkung oder gekonnt formulierten Redewendung wieder versöhnt war.
So kann ich letztendlich eigentlich auch hier keine Kritik anbringen.

Die Autorin beherrscht das Erzählen in der Ich-Form so gut, dass man zu keiner Zeit das Gefühl hat etwas zu verpassen und auch auf alle anderen Charaktere einen guten Blick erhält. Die Hauptprotagonistin Calli ist wirklich sympathisch und auch wenn für mich persönlich ganz andere Prioritäten gelten, so konnte ich mich doch sehr gut in die Figur hineinversetzen, Beweggründe und Aktionen verstehen.

Fazit: „Lieber Tod als Teufel“ hat mich besonders durch seine spannende und interessante Plot-Idee und seine Figuren begeistert. Ein gelungener Serienauftakt.

Bewertung

Lieber Tod als Teufel (Anke)      

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