Novembertag im Frühling (Kerstin)
| Sonja Baum | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Karin Fischer Verlag ISBN: 978-3895144011 Erscheinungsdatum: Juni 2003 Genre: Zeitreise |
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Klappentext
lAnna, eine junge Studentin in Heidelberg, gerät nicht zuletzt durch ihre blühende Phantasie in einen Strudel aus Vergangenheit und Gegenwart. Ein früheres Jugenderlebnis mit einem älteren Mann verdrängend, versucht sie sich ein normales Leben aufzubauen. Da taucht Marten, der Mann aus ihrer Vergangenheit, eines Nachts in ihrem Zimmer auf. Ist es Traum oder Wirklichkeit? Kurz darauf findet sich Anna im höfischen Leben des 17. Jahrhunderts auf dem Heidelberger Schloß wieder. Abermals trifft sie auf Marten, der als Astronom und enger Berater des Kurfürsten düstere Machenschaften zu betreiben scheint. Anna versucht gegen ihre alte Abhängigkeit zunächst erfolgreich anzukämpfen und findet dabei Hilfe in dem Studenten Johannes. Doch gerade dieser scheint ein dunkles Geheimnis zu hüten...
Quelle: Karin Fischer Verlag
Meine Einschätzung
Die Heidelberger Studentin Anna ist fasziniert von zwei Dingen: dem Physikstudenten Johannes und der Heidelberger Burgruine. Nach einer unheimlichen Begegnung kommt sie endlich näher mit dem unnahbaren und undurchschaubaren Johannes in Kontakt. Doch plötzlich befindet sie sich nach einem Besuch in der Ruine 400 Jahre in der Vergangenheit zu Zeiten des Winterkönigs Friedrich V. als Hofdame Amalie wieder. Dort begegnet sie auch Johannes wieder, der in dieser Zeit dort als Astronom arbeitet. Gelingt es den beiden, den unheimlichen Marten, den Anna ebenfalls aus der Zukunft kennt, daran zu hindern, die Vergangenheit und damit auch die Zukunft zu ändern? Und was hat das verkehrt herum aufgestellte Elisabethtor damit zu tun?
Ich war sehr gespannt auf den Roman, da ich Zeitreiseromane liebe und immer gerne Bücher lese, die in Deutschland spielen. Man kommt sehr schnell rein ins Geschehen und die Autorin schafft eine ziemlich düstere Atmosphäre. Es ist offensichtlich, dass sie gut recherchiert hat, doch sie präsentiert dem Leser dieses Wissen nicht zu aufdringlich. Die Personen bleiben leider etwas blass und insbesondere Johannes’ Verhalten kann ich oft nicht nachvollziehen. Die Idee am Schluss fand ich sehr originell, auch wenn trotzdem einige Fragen offen bleiben. Auch fühlt man sich eher als ein Beobachter, es war immer eine Distanz zu den Figuren da.
Vorsicht für die Leserinnen, die Liebesszenen lieben: es kommt keine einzige vor. Wobei mich das überhaupt nicht gestört hat.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch etwas für Fans von Jutta Oltmanns ist.
Bewertung
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