Blood and Chocolate (Kerstin)


Annette Curtis Klause Kaufen
Originaltitel: Blood and Chocolate
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453266919
Erscheinungsdatum: November 2010
Genre: paranormaler Young Adult

Amazon.de
Bol.de
Libri.de

Klappentext

Kannst Du mich lieben, so wie ich bin?

Nur bei Mondschein fühlt sich die sechzehnjährige Vivian ganz in ihrem Element. Dann verwandelt sich das schöne und leidenschaftliche Mädchen in einen Wolf und streift gemeinsam mit ihrem Rudel durch die Wälder Marylands. Doch seit dem Tod ihres Vaters ist das Rudel ohne Anführer, und fünf junge Männer, rau und unberechenbar, kämpfen um ihr Herz. Als Vivian sich eines Tages in Aiden, einen Menschen, verliebt, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen ...

Kannst Du mich lieben, so wie ich bin? Für die sechzehnjährige Vivian ist diese Frage mehr als ein Spiel. Denn das schöne und mutige Mädchen verbirgt ein Geheimnis: Nachts verwandelt sie sich in einen Wolf. Vivian liebt das wilde Streifen durch die mondbeschienenen Wälder Marylands, sie ist gern Teil ihres Wolfsrudels. Doch wie gefährlich dieses Anderssein ist, erfährt sie, als ihr Vater von aufgebrachten Menschen getötet wird und das Rudel fortan ohne Anführer ist. Während sich eine Gruppe von fünf jungen Männern, unberechenbar in ihrer Lust nach Blut, um Vivian bemühen, zieht es ihr Herz immer stärker zu ihrer menschlichen Seite. Eines Tages findet sie in ihrer Highschool ein Gedicht über Wölfe. Tief berührt von der Schönheit der Worte, macht Vivian den Verfasser der Zeilen ausfindig. Es ist Aiden, einer ihrer Mitschüler. Zwischen beiden entspinnt sich eine tiefe Liebe, doch als der sensible Aiden ihr wahres Wesen erkennt, scheint alles verloren. Kann er seine Furcht überwinden? Und kann Vivian die Wölfe ihres Rudels in Schach halten?

Quelle: Heyne

Meine Einschätzung

Vivienne ist ein 16jähriges Werwolf-Mädchen. Als das Rudel ca. ein Jahr zuvor beinahe entdeckt worden wäre, weil einige der "Familie" die Kontrolle verloren und Menschen gejagt hatten, kam infolge der Auseinandersetzung ihr Vater, der Rudelführer, ums Leben. Die Überlebenden haben sich neu eingerichtet, doch da der Anführer fehlt, verhalten sich die Mitglieder immer noch extrem wild. Vivienne fühlt sich fehl am Platz, ihre Mutter macht den deutlich jüngeren Gabriel, Aspiranten auf die Anführerschaft, an, mit ihren Werwolffreunden will sie seit dem Mord nichts mehr zu tun haben und zu allem Überfluss hat sie sich auch noch in einen normalen Jungen, Aiden, verliebt, was die übrigen Rudelmitglieder gar nicht gern sehen. Und dann fängt Gabriel auch noch an, ihr Avancen zu machen...

Die Autorin hat eine interessante Sicht auf die Werwolflegende: das Rudel gehört zusammen, Werwölfe werden geboren und nicht gebissen, sie glauben an die Mondgöttin.

Das Buch ist flüssig geschrieben, lässt sich sehr gut lesen.
Mit den Charakteren bin ich allerdings nicht warm geworden, auch wenn es sehr spannend war, ihre Geschichte zu erfahren. Viele der Reaktionen der Figuren sind - soweit dies in einer Werwolfgeschichte möglich ist - realistisch und ohne die üblichen Klischees dargestellt, auch wenn das der Geschichte einen traurigen Beigeschmack gibt.

Das Buch ist ein Jugendbuch, aber ich kann es auch Erwachsenen empfehlen. Sexszenen kommen darin allerdings nicht vor.

Bewertung

Blood and Chocolate (Kerstin)      

zum Seitenanfang     zur zuletzt besuchten Seite