Brennende Finsternis (Anke)
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Originaltitel: Changeless Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3442376506 Erscheinungsdatum: Juli 2011 Genre: Steampunk / Paranormal |
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Teil einer Serie
The Parasol Protectorate / Alexia Tarabotti

Klappentext
Ohne dass irgendjemand dafür eine Erklärung hätte, verlieren sämtliche Vampire und Werwölfe in London ihre übernatürlichen Fähigkeiten. Lady Alexia hält es nicht nur für ihre Pflicht, sondern nachgerade für ihr Recht, ihren Ehemann, dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten, bei dessen Untersuchungen zu unterstützen. Schließlich sind sie frisch verheiratet, und Alexia ist nicht bereit, ihren geliebten Werwolf bereits wieder zu teilen...
Quelle: Blanvalet
Meine Einschätzung
Während ich den 1. Teil von Gail Carrigers "Parasol Protectorate"-Serie praktisch inhaliert und am Stück gelesen habe, so habe ich dann doch eine ganze Weile gebraucht um mich durch den 2. Teil "Brennende Finsternis" zu lesen.
Vielleicht ist dieser zweite Teil so zäh zu lesen, weil der zwar im Grunde sympathischen aber, leider in diesem Buch recht nervigen Freundin von Alexia, Ivy Hisselpenny, viel zu viel Platz eingeräumt wird. Ebenfalls viel Raum nimmt die, für die Geschichte völlig überflüssige und ebenfalls nervige Schwester Alexias, Felicity, ein. Die beiden, sowie die (faszinierende) Erfinderin Madame Lefoux, dominieren förmlich die Geschichte und drängen Alexia ein wenig in den Hintergrund.
So hatte ich das Gefühl, dass die Autorin sich begeistert in der banalen Konversation und dem Zickenkrieg von Ivy und Felicity verstrickt hat, darüber aber beinahe vergessen hat, die Geschichte voranzutreiben. Wobei ich letzen Endes dann doch noch mit einem spannenden Schluss versöhnt wurde, der mir dazu gleich Lust auf mehr gemacht hat.
Der Erzählstil und die Ideen von Gail Carriger sind nach wie vor sehr erfrischend und haben mich erneut begeistert. Auch Alexis herrliche Art die Dinge anzugehen ist einfach wunderbar und lädt immer wieder zum Schmunzeln ein, genauso wie ihre sarkastischen gedanklichen oder laut geäußerten Bemerkungen.
Schräg geniale Erfindungen, skurrile Figuren und eine höchst amüsante Weltordnung, die Gail Carringer nach Gusto neu arrangiert hat, tragen ebenso zur guten Unterhaltung bei.
Obwohl ich diesen 2. Teil etwas schwächer fand als seinen Vorgänger und wegen der langatmigen Stellen, die die Geschichte im Fluss eher behindern, denn fördern, hätte ich das Buch nicht missen wollen. Gail Carriger hat mit Lady Alexia Maccon eine wirklich tolle Heldin geschaffen und ihr mit dem Alpha-Werwolf Conall einen tollen Helden zur Seite gestellt. Dies und die Ideen der Autorin sind es absolut wert gelesen zu werden.
Bewertung
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