Der Walking Club (Anke)
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Originaltitel: The Wild Water Walking Club Verlag: Ullstein ISBN: 9783548281872 Erscheinungsdatum: April 2010 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Als Noreen mit Anfang vierzig gleichzeitig ihren Job verliert und von ihrem Freund verlassen wird, ist sie zunächst wie gelähmt. Da sie nicht weiß, was sie mit der ganzen Freizeit plötzlich anfangen soll, beginnt sie zu walken. Allein. Bis sie Tess und Rosemary kennenlernt, mit denen sie einen Walking Club gründet. Jeder Schritt bringt die drei Frauen näher zusammen – und Noreen zurück ins Leben.
Quelle: Ullstein
Meine Einschätzung
"Der Walking Club" ist die bezaubernd erzählte Geschichte von Noreen und ihrer (Mid) Life-Crisis.
Nachdem die Firma für Turnschuhe, in dessen Marketing-Abteilung Noreen gearbeitet hat, von einer anderen Firma geschluckt wurde und sie sich für die Abfindung entschlossen hat, ist sie so plötzlich ohne Aufgabe ein wenig orientierungslos.
Ein Schrittzähler und die Möglichkeit noch einmal richtig im alten Firmenverkauf zuschlagen zu können, sowie ein Blick auf die Waage, festigt ihren Entschluss mit den Walken anzufangen.
Zwei Nachbarin verstärken nach kurzer Zeit ihren "Walking Club" und gemeinsam entwickeln die Drei gemeinsame Pläne und Aufgaben.
Die Autorin Claire Cook hat ihr Buch allen walkenden Frauen der Welt gewidmet - keine Frage dass ich mich als (Nordic) Walking-Fan sofort davon angesprochen gefühlt habe. Aber keine Angst auch nicht walkenden Leser werden sich beim Lesen bestimmt prima amüsieren, da sich die Geschichte eher nach dem Thema "Weg ist das Ziel" orientiert und niemand mit der Beschreibung von Lauftechniken oder Hightec-Equipment langweilt.
Die in Ich-Form geschrieben Geschichte ist leicht und locker erzählt und liest sich so flüssig, dass ich das Buch auch für Leser empfehlen kann, die der Ich-Form eher kritisch gegenüberstehen.
Weitere kleine, aber sehr amüsante Details, wie z.B. die Anzahl der gewalkten Schritte vor jedem Kapitel oder das Auftreten von "Rod Stewart" und den "Supremes" machen das Buch zu einem köstlichen Lesespaß. (Was es mit Rod und den Supremes auf sich hat, müsst ihr jedoch selber lesen. ;-) )
Generell nicht unterschätzen sollte man jedoch die ansteckende Wirkung des Buches. Im Verlauf der Geschichte kann es durchaus zu einem Wunsch nach einen Walkingrundgang oder zumindest einen ausgedehnten Spaziergang kommen. Also entstaubt eure Sneakers und auf geht's …
Kurzweiliges und amüsantes Lesevergnügen, für alle (Nordic) Walker und die die es vielleicht noch werden wollen.
Bewertung
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