Die Flammende (Elena)
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Originaltitel: Fire Verlag: Carlsen ISBN: 978-3551582119 Erscheinungsdatum: Januar 2011 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Seven Kingdoms Trilogie
1. Graceling (2008) / Die Beschenkte
2. Fire (2009) / Die Flammende
3. Bitterblue (2011)

Klappentext
Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen - nur nicht in die von Prinz Brigan. Was für ein Mensch ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft ...
Quelle: Carlsen
Meine Einschätzung
Der zweite Roman der Autorin ist zeitlich vor "Die Beschenkte" angesiedelt und führt den Leser dieses Mal in das Königreich Dell. Während die Königsfamilie gerade erst versucht das Land wieder zu stabilisieren, droht ein Krieg gegen feindliche Lords. Aus diesem Grunde wird Fire an den Hof gebeten, denn als "Monster" mit übernatürlichen Fähigkeiten ist ihre Hilfe von großer Wichtigkeit. Während sie mit ihrer Schönheit wie gewohnt direkt jeden in Bann zieht, tritt der Heerführer Prinz Brigan ihr mit Distanz und Hass entgegen. Fire beweist sich und auch Brigan öffnet seine Gedanken und sein Herz für das besondere Wesen, allerdings haben beide kaum Zeit ihre Gefühle zu begreifen, bevor der Kampf beginnt…
Der Roman spielt zwar in der gleichen Fantasy-Welt, bietet allerdings ein völlig anderes Leseerlebnis als der erste Roman von Kristin Cashore. Die "Monster" sind sehr interessante Wesen, die die Vorstellungskraft beim Lesen fordern und anregen. Die Hauptfigur Fire hat mich von Anfang an berührt und auch die vielen anderen Charaktere haben mich in ihrer Tiefe und Vielseitigkeit begeistert.
Die Story an sich war gut und flüssig erzählt und hatte durchaus spannende Momente, verlief leider streckenweise aber auch spürbar schleppend. Irgendwann wurde mir schon fast zu viel reflektiert und immer wieder um den heißen Brei herum geredet.
Die Lovestory ist in den Wirren der Politik meiner Meinung nach auch etwas zu kurz geraten. Erst lange Zeit nur zaghafte Annäherung, dann überschlug sie sich fast bis zum Happy End hin. Dennoch war die Beziehung von Fire und Brigan schön zu verfolgen und die Dreiecksgeschichte (mehr verrate ich nicht) hat dem Ganzen noch die nötige Würze verliehen.
Im Vergleich zu "Die Beschenkte" fehlt mir der Wow-Effekt. Da mich der erste Roman viel stärker gepackt hat und deutlich spannender war, muss meine Bewertung hier etwas schwächer ausfallen - das schmälert allerdings nicht die Qualität dieses Romans, denn das Buch ist dennoch eine Leseempfehlung aus dem Bereich Jugend-Fantasy (auch für Erwachsene).
Bewertung
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