Geheimnis im Kloster (Monalou)
| Philippa Carr | Kaufen |
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Originaltitel: The Miracle at St. Bruno's Verlag: Heyne ISBN: 978-3453169098 Erscheinungsdatum: April 2001 Genre: Historischer Liebesroman |
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Teil einer Serie
Englands Töchter

Klappentext
Verrat und Heuchelei, Willkür und blutige Verfolgung triumphieren im England des 16. Jahrhunderts. In diesen Tagen der Schreckensherrschaft findet die junge Damascina Farland ihr Glück an der Seite ihres einstigen Jungendgespielen. Auf geheimnisvolle Weise ist er zu Reichtum gekommen, den er für das Kloster St. Bruno verwenden will. Doch dann enthüllt sich Damascina das wahre Wesen dieses Wundertäters.
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Das St. Bruno in England im 16. Jahrhundert ist verarmt. Wohlstand und Reichtum erfährt das Mönch-Kloster jedoch, als am Heiligen Morgen ein Knabe in der Krippe anstelle des hölzernen Jesus-Kindes liegt. Das Findelkind, zu Wundern und Wohltaten auserkoren, beschert dem Kloster neuen Reichtum und Ansehen.
In der nächsten Nachbarschaft lebt Damascina Farland mit ihrer Familie. Vom Vater, einem angesehen Anwalt in London, sehr gewünscht, erzieht er seine Tochter im katholischen Glauben. Doch die Zeiten in Endland sind unruhig durch den blutrünstigen König Heinrich dem Achten. Mit ihren Cousinen Kate und Rupert wächst Damascina jedoch relativ unbeschwert auf. Doch die Blutrünstigkeit des Königs macht vor dem Kloster nicht halt und es wird kurzerhand aufgelöst. Bruno, der Wunder-Knabe verschwindet und somit auch sein Geheimnis seiner Entstehung. Denn Damascina erfährt die Wahrheit von ihrer Kinderfrau, die daraufhin ein weiteres Kind entbindet: Brunos Schwester Honey!
Trotz ausreichender Anträge kann sich die junge Damascina nicht zu einer Heirat entschließen. Zwischenzeitlich wird ihr Vater geköpft, da er einem Mönch Schutz gewährt hat und das Kloster St. Bruno schien zu verfallen. Eines Tages schließlich taucht Bruno jedoch auf und nimmt Damascina zur Frau. Anfangs ist ihre Ehe glücklich, doch als sie ihm anstelle eines Sohnes eine Tochter schenkt, entfremden sich die Eheleute. Die Aufnahme von Honey sieht Bruno noch weniger gern und erkennt sie auch nicht als seine Schwester an. Er fühlt sich noch immer als ein Wunderknabe und schenkt dem St. Bruno neuem Leben macht daraus ein herrschaftliches Gut.
Doch Bruno lässt sich immer mehr und mehr in den Wahn seines Herlichtums ein, dass selbst Damascina Angst und Bange wird und alles riskiert, um ihre Ehe zu retten.
Mein Fazit: Ich gebe ehrlich zu, das ich mich doch erst in die Geschichte etwas rein kämpfen musste. Vor allem das Intrigen-Spiel des Königs sorgte bei mir um Verwirrung. Aber letztendlich wurde es unheimlich spannend um Bruno und Damascina, dass mich selbst die ungewöhnliche Schreibweise nicht mehr störte. Ich denke, dass ich langsam ein Faible für historische Romane entwickelt habe! Sehr zu empfehlen!
Bewertung
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