Mütter, Männer und andere Katastrophen (Simone)


Jennifer Coburn Kaufen
Originaltitel: The Queen Gene
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3426500552
Erscheinungsdatum: März 2009
Genre: Contemporary

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Klappentext

Es gibt viele Frauen, die sich eine Mutter wie Anjoli wünschen - ihre eigene Tochter, die 36-jährige Lucy, gehört nicht unbedingt dazu. Anjoli ist auch mit 60 noch die Königin der New Yorker Gesellschaft, hip, schön, einflussreich. Vor allen Dingen aber hat sie die Energie eines mittelschweren Hurrikans - und treibt ihre Tochter mit allerlei Eskapaden, unzähligen Liebhabern und einer bedenklichen Vorliebe für esoterische Rituale, die sie ihrem Schoßhund angedeihen lässt, immer wieder an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Dabei hat Lucy in ihrem eigenen eben eigentlich schon Chaos genug - nicht zuletzt, weil es in ihrem Haus zu spuken scheint und ihre 84-jährige Lieblingstante gerade die Freuden der Freikörperkultur entdeckt...

Quelle: Droemer/Knaur

Meine Einschätzung

Wie schon der Klappentext andeutet – in diesem Roman geht es zentral um eine Mutter-Tochter-Beziehung. Hier ist die Mutter Anjoli die Ausgeflippte, wenig Mütterliche (was ja auch ihr gutes Recht ist), die mit ihren originellen und ausgeflippten Ideen ihre Tochter Lucy und deren Familie auf Trab hält.

Die grundsätzliche Idee des Romans finde ich spannend, das Buch lässt sich auch recht flüssig lesen , aber die Mutter-Figur und einige Vorkommnisse sind recht „überkandidelt“ und der Humor-Aspekt leidet meiner Einschätzung nach unter den manchmal etwas zu umständlichen Ideen und etwas weitschweifigen Erklärungen.

Die Figuren wirkten auf mich nicht richtig lebendig, man war sich beim Lesen immer bewusst, dass die Autorin sehr bemüht ist, witzig und originell zu sein, was letztlich nicht ganz klappt und gelegentlich etwas aufgesetzt wirkt.

Fazit: Nette Unterhaltung für zwischendurch.

Bewertung

Mütter, Männer und andere Katastrophen (Simone)      

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