Tochter der Dunkelheit (Dine)
| Tanya Carpenter | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Diana ISBN: 978-3-453-35458-6 Erscheinungsdatum: Januar 2010 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Ruf des Blutes

Klappentext
Als die junge Hexe Melissa sich in den unwiderstehlich attraktiven Vampir Armand verliebt, will sie mehr über diese faszinierende Spezies der Untoten erfahren. Doch bei ihren Nachforschungen enthüllt sie ungewollt das Geheimnis ihrer eigenen Herkunft und bringt sich damit in Lebensgefahr. Mit Armands Hilfe sucht Melissa Zuflucht bei einem mysteriösen Geheimbund. Aber ist sie hier wirklich in Sicherheit?
Quelle: Diana
Meine Einschätzung
Melissa, unter falschen Bedingungen aufgewachsen und von der Frau hintergangen, die ihre einzige Stütze im Leben war, findet Halt in einer neuen Gemeinschaft, die bald auch ihr neues Zuhause wird.
Doch auch dort scheint nicht alles so zu sein, wie es den Anschein hat und schon bald befindet sie sich in Händen mächtiger Wesen, die sie für ihre eigenen Zwecke benutzen wollen.
Inmitten ihrer misslichen Lage entflammt eine verbotene Liebe zu einem Geschöpf der Nacht, während Melissa auf geheimnisvolle Spuren ihrer verstorbenen Mutter stösst.
Anfangs hatte ich große Probleme in die Handlung zu finden.
Das lag zu einem beträchtlichen Teil an dem Vampir Armand und seiner Art, wie er geschaffen war und mit seinen Opfern umging. Da ich bis dahin ein anderes Vampirbild vor meinem inneren Auge vor mir hatte, war er mir sehr unsympathisch.
Erst nach einer Schlüsselsituation mit einem anderen seiner Art konnte ich mich für ein neues Bild öffnen. So begann ich mit ihm und Seinesgleichen langsam warm zu werden.
Zum anderen erschwerte mir auch der Schreibstil mit den sprunghaften Abschnitten den Einstieg. Erst mit der Zeit gewöhnte ich mich an diese Schreibweise und konnte mich dann richtig auf die Geschichte einlassen.
Mit der Protagonistin Melissa dagegen wurde ich von Beginn an warm, auch wenn ich nicht alle ihre Reaktionen in heiklen Situationen für gut befand.
Sie hatte eine naive und doch überlebenswichtig-erwachsene Art an sich, die sie so liebenswert machte und zu der ich mich von Anfang an hingezogen fühlte. Dass die Geschichte dazu in der Ichform aus Melissas Sicht erzählt wurde, machte das Gefühl noch intensiver.
In diesem Roman erfährt man viel über die Vampire, aber auch über okkulte Praktiken sowie übersinnliche Machteinwirkungen. Alles ist sehr schön in die Handlung eingebettet.
Tanya Carpenter beschreibt die Vampirwelt aus einer, für mich, neuen Sicht, die umfassend und authentisch ist. So gelang es ihr, mich im Laufe des Buches immer mehr zu fesseln.
Auch die Spannung wuchs zum Ende hin noch und raubte mir fast den Atem. Die Vielzahl an verschiedenen Situationen, die auf Melissa und mich einströmten und auch einwirkten, war unfassbar.
Fazit:
Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten ein rundum gelungener Einstieg in eine düsterschöne Geschichte um Vampire.
Ich vergebe vier Sterne.
Bewertung
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