Untot mit Biss (Anke)
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Originaltitel: Touch the Dark Verlag: Piper ISBN: 978-3492291835 Erscheinungsdatum: November 08 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Cassandra Palmer Reihe
1. Teil: Untot mit Biss /Touch the Dark
2. Teil: Claimed by Shadow
3. Teil: Embrace the Night
4. Teil: Curse the Dawn

Klappentext
Cassandra Palmer kennt die Toten und Untoten besser, als einer jungen Frau lieb sein kann. Da Cassie in die Zukunft sehen und mit Geistern sprechen kann, sind die über-natürlichen Geschöpfe ihr seit jeher auf der Spur. Während die Toten nur nerven, sie reden einfach zu viel, stellen die Untoten eine echte Gefahr da. Als Cassie von einem Blutsauger aufgespürt wird, der mit ihr noch eine Rechnung offen hat, muss sie sich an den mächtigen Vampirsenat wenden und um Schutz bitten. Doch den gibt es nicht umsonst, und um sich dem dunklen Gegner zu stellen, muss Cassie sich ausgerechnet mit einem äußerst attraktiven Vampir verbünden...
Quelle: Piper
Meine Einschätzung
In den letzten Monaten hat auch mich die paranormale Welle gefangen genommen; mit fast beängstigender Begeisterung lese ich ein Buch nach dem anderen und gehe förmlich in der Welt von Vampiren, Werwölfen und Dämonen auf.
So kam ich auch an „Untot mit Biss“ nicht vorbei. Ich wusste zwar schon, dass der Titel keine Lektüre a la Katie MacAlister sein wird, obwohl er es andeuten könnte, aber das Cover und der Klappentext haben mich angesprochen und mein Interesse an Romanheldin Cassie Palmer war geweckt.
Das Buch ist in „Ich-Form“ geschrieben, aber die Autorin benutzt eine ausführliche bildhafte Sprache, die mich überhaupt nichts vermissen ließ und alle Handlungen und alle Figuren sehr gut beschreibt.
Von Beginn an, wurde ich vom Inhalt förmlich mitgerissen und auf eine wilde Achterbahnfahrt geschickt. Nun ich habe wirklich nichts gegen Achterbahnen, aber Karen Chance hat mich bereits nach der Hälfte des Buches so schwindelig gemacht, dass ich einfach völlig desorientiert aufhören musste zu lesen und immer längere Pausen eingelegt habe.
Die Autoren mutet dem Leser eine Vielzahl an Details in einer wahren Flut an Informationen zu. Kaum hatte ich sie für mich geordnet und mich mit der neu aufgetauchten Situation angefreundet, ging es schon wieder weiter – neue Informationen und weitere, immer abgedrehter werdende Situationen.
Hinzu kommen die Figuren, mit denen ich mich einfach nicht anfreunden konnte. Weder die Heldin noch eine der anderen Charaktere konnten mich richtig begeistern und wenn mir der Zugang zu den Figuren fehlt, dann fehlt es mir auch bald an Begeisterung die Handlung weiterzuverfolgen
Irgendwann, im hinteren Drittel, habe ich dann aufgegeben und nur noch die restlichen Seiten, bis zum Ende, überflogen.
Aber - obwohl mir „Untot mit Biss“ persönlich nicht ganz so zugesagt hat - die Geschichte ist nicht uninteressant und hat durchaus ihren Reiz.
Ich könnte mir vorstellen, dass vor allem die Leser, die schnelle Thriller mit einem hohen paranormalen Anteil mögen, Gefallen an der Geschichte finden könnten.
Fazit: Eine durchaus spannende Idee, aber für meinen Geschmack nicht zufriedenstellend umgesetzt.
Bewertung
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