Wintermärchen in Virgin River (Tina)


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Originaltitel: Virgin River Christmas
Verlag: Mira
ISBN: 978-3899419566
Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Genre: Contemporary

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Teil einer Serie
Virgin River Serie

Klappentext

Wer kann das sein? Ian Buchanan erwartet keinen Besuch. Er hat sich in das kleine Dörfchen Virgin River zurückgezogen, um alleine zu sein. Nie wird er sich verzeihen, dass er seinen schwerverletzten Freund gerettet und ihm damit drei schmerzvolle Jahre bis zum Tod beschert hat. Doch die junge Witwe, die kurz vor Weihnachten vor seiner Tür steht, scheint fest entschlossen, ihm für diese Tat zu danken. Ian hat das Gefühl, dass Marci Sullivan ihm direkt bis in die Seele schauen kann. Da sieht sie seinen Schmerz, aber auch den Wunsch, Vergebung zu erfahren. Kann er mit ihr zusammen wirklich lernen, die Geister der Vergangenheit zu bannen und wieder glücklich zu werden?

Quelle: Mira

Meine Einschätzung

Jeder neue Teil von Robyn Carrs "Virgin River"-Serie ist ein literarisches Nachhausekommen, ein Ort an dem man sich wohlfühlen kann und in dem man lieb gewonnene Charaktere, aus den anderen Teilen, wiederholt treffen kann.
Die Romane wirken durch ihre wundervollen Figuren und deren Geschichten höchst lebendig und vermittelten mir beim Lesen ein warmes Gefühl, das sich im Herzen breit macht.
Auch "Wintermärchen in Virgin River" ist ein wunderschönes und sehr einfühlsames Buch, das zu Herzen geht und bei dem ich beim Lesen ein paar gerührte Tränen vergossen habe.

Ian und Marcie's Geschichte macht einem sehr deutlich bewusst, wie wichtig Freunde sind und dass das Leben einem immer eine zweite Chance gewährt.
Ian ist wie der "Mann aus den Bergen", er will nichts und niemanden wirklich an sich heran lassen, denn er lebt mit der Vergangenheit und den Gefühlen, die ihn immer wieder überrumpeln...
Marcie hingegen will den Mann hinter den Briefen und Erzählungen ihres verstorbenen Mannes Bobby kennen lernen, nicht nur weil sie es möchte, sondern weil sie das Gefühl hat, dass auch ihr Mann das so wollte. Diese Idee muss sie jedoch zunächst gegen ihre Schwester Erin, eine Anwältin, durchsetzen, denn die hält nichts von der Idee nach Ian zu suchen - doch ihr Bruder Drew hält zu ihr.

Robyn Carr hat mit diesem Buch eine sehr gelungene und sehr emotionale Weihnachtsgeschichte geschrieben und mich damit erneut in ihrem Bann gezogen. Sie erzählt diese mit einem ruhigen Charme, viel Herz und Einfühlungsvermögen und in einem sehr angenehm zu lesenden Stil - der für mich für perfekte Unterhaltung steht.

Robyn Carr ist eine meiner Lieblingsautorinnen geworden, deren Bücher ich immer wieder gerne lese und die mich jedes Mal aufs Neue begeistern.

Übrigens finde ich, dass das Cover ein wahrer Blickfang ist, der einen lange gefangen hält und die passende Untermalung für das Kopfkino beim Lesen bietet.

Bewertung

Wintermärchen in Virgin River (Tina)      

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