Cinderella in Texas (Anke)
| Judy Duarte | |
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Originaltitel: The Cowboy's Lullaby Verlag: Cora Band: Bianca Band 1765 Erscheinungsdatum: Januar 2011 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Liebe und Familie? Kein Thema für den kühlen, erfolgsgewohnten Unternehmer Jake Braddock. Doch überraschend soll er sich nun sechs Wochen lang das Sorgerecht für seine kleine Halbschwester Brianna mit der ihm völlig fremden Chloe Haskell teilen. Noch dazu auf der Familienranch weit draußen in Texas. Cowboys und Pferde statt schnittiger Sportwagen? Auf keinen Fall, schwört sich Jake – bis er Chloe kennenlernt. Der rothaarige Wirbelwind bezaubert nicht nur Brianna. Hinreißend wie Cinderella weckt sie einen nie gekannten Wunsch in ihm: ein Happy End wie im Märchen …
Quelle: Cora
Meine Einschätzung
Judy Duarte erzählt die Geschichte von Jake und Chloe vielleicht ein wenig zu professionell, wodurch eindeutig der Charme verloren geht, der "Cinderella in Texas" zu etwas Besonderem machen könnte.
Dabei sind die Grundvoraussetzungen alle gegeben: Die Figuren sind sympathisch dargestellt und ihre Probleme durchaus nachvollziehbar. Selbst der Zeitrahmen den die Geschichte bietet, ist eine prima Grundlage für die mögliche Entwicklung einer Liebesgeschichte.
Zwar sind Jake (konservativ) und Chloe (flippig) im Grunde recht gegensätzlich angelegt, so findet die Autorin doch nur Zeit Chloes Flippigkeit in ihrem Kleiderstil auszudrücken und Jakes konservative Einstellung in der Wahl der Schule für seine kleine Schwester. Das ist für meinen Geschmack zu wenig, um den Charakteren Tiefe zu geben und ihnen Ecken und Kanten zu verleihen.
Darüber hinaus geht die Liebesgeschichte der Beiden ein wenig unter, da die Autorin dem Thema "was ist das Beste für das Kind" sehr viel Raum, der sowieso sehr begrenzten Seitenanzahl des Romans widmet. Ganz zu schweigen von einem Happy End das so schnell und ohne Probleme daher kommt, dass man davon beinahe unangenehm überrollt wird.
"Cinderella in Texas" verfügt über einen interessante Grundplot und sympathische Figuren. Dennoch fehlt der Geschichte das gewisse Etwas, was es zu einem beschwingt, vergnüglichen Lesevergnügen machen würde.
Bewertung
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