Die Teerose (Kerstin)
| Jennifer Donnelly | Kaufen |
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Originaltitel: The Tea Rose Verlag: Piper ISBN: 978-3492242585 Erscheinungsdatum: November 2004 Genre: historischer Liebesroman |
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Teil einer Serie
Tea Rose Trilogie

Klappentext
London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die 17jährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für Tee, für seinen warmen, intensiven, betörenden Duft, für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muss Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen...
Quelle: Piper
Meine Einschätzung
Fiona lebt im Jahre 1888 in London. Aber nicht wie in den meisten Romanen als Adelige in einem schönen Palais oder zumindest als verarmte Gesellschafterin in einem ebenso schönen Palais. Sie ist ein Fabrikmädchen, das mit ihrer Familie in dem Elendsbezirk White Chapel lebt, der noch im selben Jahr traurige Berühmtheit erlangt wegen der blutigen Morde von Jack The Ripper. Trost ist ihr ihre große Liebe Joe, mit dem sie eifrig Pläne schmiedet. Aber dann wird ihr Vater ermordet und das Geld wird knapp. Wegen einer schlimmen Intrige ist Joe auch noch gezwungen eine andere zu heiraten. Fiona flieht nach New York, wo sie Hilfe von einem Mitglied der Upper Class erhält, den sie auf dem Schiff getroffen hat. Fiona schafft es mit ihrem Gespür fürs Geschäft den Lebensmittelladen ihres Onkels auszubauen und gehört schon bald zu den ganz Großen. Jetzt will sie nach London zurückkehren. Zum einen, um den Mord an ihrem Vater aufzuklären, zum anderen lässt sie die Sehnsucht nach Joe nicht los...
Ein bezaubernder historischer Roman mit einer schönen Liebesgeschichte, die allerdings nicht im Vordergrund steht. Hauptaugenmerk liegt auf der Protagonistin, die sich langsam aber sicher hocharbeitet und ihren Weg geht.
Den ersten Teil des Romans fand ich großartig gelungen! Sehr mitreißend erzählt, tolle Charaktere, eine spannende Geschichte. Im zweiten Teil ging mir alles zu glatt: ohne größere Probleme baut sie den Laden ihres Onkels immer weiter aus, bis sie zur Großindustriellen wird. In diesem Teil konnte ich dann auch nicht mehr so richtig mit den Protagonisten mitfiebern, sie kamen mir distanzierter vor als im ersten Teil. Und der Schluss hätte ein klein weniger dramatisch sein können. Aber im Großen und Ganzen ein Buch, das es wert ist, gelesen zu werden!
Bewertung
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