Ein heißes Wiedersehen (Anke)
| Shawna Delacorte | |
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Originaltitel: The Daddy Search Verlag: Cora Band: Baccara Band 1085 Erscheinungsdatum: 2000 Genre: historischer Liebesroman |
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Klappentext
Nach dem Tod ihrer Schwester Marnie hat Lexi die Sorge für ihren Neffen übernommen. Sie ist entschlossen, herauszufinden, ob Nick Clayton tatsächlich der Vater des kleinen Jimmy ist. Denn Marnie hat es weder mit der Wahrheit so genau genommen noch mit der Anzahl ihrer Liebhaber Lexi bucht einen Urlaub auf Nicks Ferienfarm, aber kaum dort angekommen, verläuft nichts nach Plan. Der athletisch gebaute Rancher hat eine so starke Wirkung auf sie, dass es ihm nicht verborgen bleibt, wie heiß sie ihn begehrt. Schon nach wenigen Tagen erfüllen sich Lexis Lustvolle Träume – ihre leidenschaftlichen Nächte sind perfekt. Hat Nick ihre Schwester genauso geliebt?
Quelle: Cora
Meine Einschätzung
Da der Klappentext den Inhalt sehr gut zusammenfasst verzichte ich auf eine zusätzliche Inhaltsangabe. ;-)
Shawna Delacorte hat sich schon beim Anlesen der Geschichte schnell als interessante Entdeckung für mich herausgestellt.
Dabei fiel es mir sehr schwer genau festzustellen, womit sich meine Faszination ihres Schreibstiles denn nun genau definiert.
Fest steht, dass die Autorin flüssig und unterhaltsam schreibt. Sie verfügt über das Talent mit wenigen Worten die richtige Atmosphäre zu vermitteln und auf diese Weise dem Leser die Geschichte besonders intensiv nahezubringen.
Und obwohl ich so einiges als störend empfand, konnte und wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen, bis ich auch die letzte Seite gelesen hatte.
Zum einen packt Shawna Delacorte sehr viel Gefühl und emotionale Entwicklung in diesen Format-bedingt kurzen Roman.
So wird in knapp einer Woche aus einem überzeugten Junggesellen der gerne einmal eine kurze unverbindliche Affäre pflegt, ein liebender praktischer Ehemann und Adoptiv -Vater eines sechsjährigen Kindes. Davor musste er lernen loszulassen, nicht alle Arbeit alleine tun zu wollen und aufhören sich um seine Mutter zu sorgen.
Diese Wandlung vollzieht sich einfach in zu kurzer Zeit und ist einfach, egal wie man es auch beleuchtet zu unrealistisch.
Dann stellt sich die Heldin einfach zu seltsam an, indem sie den Helden erst am Ende der Geschichte mit ihrem Verdacht der Vater des Kindes zu sein konfrontiert. Aber nicht nur das, nein sie wirft sich auch gleich in dessen Arme und spricht von Liebe zu dem Menschen, auf den sie seit sechs Jahren einen Groll gepflegt hat.
Hier wäre viel logischer gewesen, hätte sie ihn sogleich angeklagt und er hätte sie dann mit seiner Ehrlichkeit eines Besseren belehrt. Dann hätte auch der Liebe nichts mehr im Weg gestanden.
Für meinen Geschmack ist hier die Chance zu einem richtig tollen Buch ein wenig vertan, so kann ich leider nur 4 von 5 Punkten für einen durchaus unterhaltsamen Schreibstil vergeben.
Fazit: Trotz meiner Kritik bietet „Ein heißes Wiedersehen“ gute und kurzweilige Unterhaltung, wenn man nicht so viel Wert auf eine nachvollziehbare Story legt.
Bewertung
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