Der Club der Rabenmütter (Simone)


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Originaltitel: The Pissed-Off Parents Club
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442474882
Erscheinungsdatum: Juli 2011
Genre: Contemporary

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Klappentext

Nach der Geburt ihrer Tochter wollte Roxy alles richtig machen: Aufs Land ziehen, an der frischen Luft mit anderen Mamis spazieren gehen und traute Abende mit ihrem Partner Jack verleben. Jetzt sitzt sie in einem baufälligen Haus in der Pampa, findet in der eingeschworenen Mama-Gemeinschaft keinen Anschluss, redet tagsüber mit niemandem außer ihrem Baby und fragt sich, ob sie eigentlich die einzige Mutter auf der Welt ist, die zuweilen das Mamisein ganz schön nervt. Also gründet sie einen „Club der Rabenmütter“, um Gleichgesinnte kennenzulernen – und bald stellt sich heraus: Sie ist nicht allein!

Quelle: Goldmann

Meine Einschätzung

Mum Chick lits gibt es ja inzwischen viele, in denen geschildert wird, wie die frisch gebackenen Mütter so ihre Schwierigkeiten mit dem neuen Dasein haben (Hausfrau, Landleben, anstrengender Alltag mit Baby).
Den Qualitätsunterschied macht meistens der Erzählstil und die Perspektive der Hauptfigur aus.

In diesem Roman hat mich die Haltung von Roxy, der Hauptfigur, nicht richtig überzeugt.
Sie hat es zugegebenermaßen ziemlich schwer, hat ihr Stadt- gegen Landleben getauscht, kennt kaum Leute in der neuen Umgebung, hat nun mit Kind einen ganz anderen Alltag als vorher und auch ihr Partner gibt ihr nicht die Unterstützung, die sie sich vorgestellt hat.
Also ziemlich viel auf einmal und durchaus Grund, erst einmal unzufrieden zu sein.

Aber die Einstellung von Roxy machte auch mich einen sehr oberflächlichen Eindruck, sie erschien mir oft ziemlich unreif. Sie beklagt sich viel und ist sehr überrascht von den anstrengenden Seiten des Mutterseins, lange Zeit hat man das starke Gefühl, sie möchte eigentlich nur ihr altes Lieben wieder haben.

So viel Verständnis man als Leserin für ihre Situation aufbringen möchte, durch diese lang andauernde Haltung wirkt es schon ziemlich negativ und es hat relativ lange gedauert, auch mal die witzigen unterhaltsamen Seiten des Romans, die ja durch den Klappentext und das Cover angedeutet werden, wahrnehmen zu können.

Alles in allem solide Unterhaltung, aber leider kein Buch, das lange im Gedächtnis bleibt.

Fazit: Mum-Chick-lit für die Unterhaltung zwischendurch.

Bewertung

Der Club der Rabenmütter (Simone)      

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