Die Spur der Hebamme (Tina)


Sabine Ebert Kaufen
Originaltitel: ----
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3-426-63695-4
Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Genre: historischer Roman

Amazon.de

Teil einer Serie
Hebammenserie

Klappentext

Sachsen im Jahre 1173: Die Hebamme Marthe und ihr Mann, der Ritter Christian, könnten mit ihrem Leben glücklich sein, doch da erreicht sie eine schlimme Nachricht: Randolf, Christians ärgster Feind, ist aus dem Heiligen Land zurückgekehrt. Und damit nicht genug: Eines Tages taucht im Dorf jener fanatische Beichtvater auf, dem Marthe und ihre Fähigkeit, die Menschen zu heilen, schon lange ein Dorn im Auge sind. Nur zu gern ergreift er die Gelegenheit, die Hebamme zu denunzieren. Christian will seine Frau in Sicherheit bringen, doch zu spät: Marthe muss sich wegen Hexerei vor einem Kirchengericht verantworten...

Quelle: Droemer/Knaur

Meine Einschätzung

Wie das mit Fortsetzungen eines erfolgreichen Buches oft so ist, er ist einfach nie so gut wie das erste Buch. Dies gilt meiner Meinung nach auch für Sabine Eberts Hebammen Serie.

Ich würde sagen, es ist nicht Voraussetzung „Das Geheimnis der Hebamme“ zu kennen, aber ich denke es erleichtert dem Leser den Einstieg ungemein, da der Anfang ein wenig schwer zu lesen ist – so ging es mir zumindest , bis ich mich richtig in die Geschichte eingefunden hatte und gar nicht mehr aufhören konnte; zu lesen.

Das Erzähltempo ist wie auch im Vorgängerteil rasant und der Inhalt eigentlich zu umfangreich.
Kurz erwähnt sei, dass mir fast das Hörbuch, gelesen von Elke Schützhold, besser gefallen hat, da es durch die Kürzungen, der Geschichte straffer und eher auf den Kern besinnend vorkommt.

Mir scheint „Die Spur der Hebamme“ noch brutaler als der Vorgängerband. Hier wird zwar eine Geschichte aus dem Mittelalter erzählt, was beileibe keine gemütliches Zeitalter war, aber dennoch erscheint mir der Anteil an schrecklichen Geschehnissen, mit denen die Protagonisten zu kämpfen haben, doch ein wenig überspitzt.

Trotz meiner Kritikpunkte habe ich mich beim Lesen gut unterhalten. Man lernt die Figuren, die bereits in „Das Geheimnis der Hebamme“ eingeführt worden sind, noch besser kennen und die Autorin lässt den Leser intensiver an ihrem Leben teilhaben. Und man lebt und leidet wahrlich mit den Figuren.
Das ist, wie ich finde, vor allem Sabine Eberts flüssigem und unterhaltsamen Schreibstil zu verdanken. So packt einen das Buch, nach anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten doch, und wird zum Pageturner.

Informationen zu Figuren, ihre historischen Nachweise und sowie Zeittafel im Nachwort sind sehr interessant und haben sogar mich, einen echten Geschichtsmuffel sehr begeistert.

Fazit: Wer einen unterhaltsam geschriebenen, historischen Roman lesen möchte, ist mit „Die Spur der Hebamme“ bestens beraten.

Bewertung

Die Spur der Hebamme (Tina)      

zum Seitenanfang     zur zuletzt besuchten Seite