Die Tochter des Königs (Wildfee)


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Originaltitel: The Warrior's Princess
Verlag: Diana
ISBN: 978-3-453-26644-5
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Genre: Historischer Roman

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Klappentext

Die Schicksale zweier Frauen, über die Jahrtausende untrennbar miteinander verbunden…

In einem einsamen Cottage in Wales wird die junge Lehrerin Jess von rätselhaften Träumen heimgesucht. Sie sieht Eigon, die Tochter des Keltenkönigs, die sich auf der Flucht vor dem grausamen Prätorianer Titus befindet. Jess spürt, dass ihr eigenes Schicksal auf unheilvolle Weise mit dem der Prinzessin verknüpft ist. Eine gefahrvolle Reise in die Vergangenheit beginnt.

Britannien 52 n. Chr.: Die Schlacht ist verloren, die keltischen Krieger sind auf der Flucht, und so hört niemand die Schreie, als eine Gruppe kaltblütiger Römer Prinzessin Eigon und ihre Mutter überfallen. Als Geiseln gelangen die Frauen nach Rom, wo Eigons Peiniger Titus ihr fortan nach dem Leben trachtet. Unerwartet erhält sie Hilfe aus der Gegenwart, denn die junge Jess verfolgt in ihren Träumen das Schicksal der keltischen Prinzessin. Doch je tiefer Jess in Eigons Geschichte eintaucht, desto stärker gerät sie selbst in Gefahr: Ihr engster Freund Dan ist besessen von Titus’ Geist und bedroht in seinem Wahnsinn ihr Leben. Jahrtausende trennen die beiden Frauen, aber nur wenn sie die Grenzen der Zeit überwinden, können sie sich gemeinsam gegen ihre Feinde stellen. Ihr Weg führt sie zurück nach Wales, wo es auf einem antiken Schlachtfeld zu einem letzten entscheidenden Kampf kommt.

Quelle: Diana

Meine Einschätzung

Obwohl Barbara Erskine schon so einige Bücher geschrieben hat, hatte ich bisher noch nicht die Gelegenheit, mal in ihre Romane reinzuschnuppern.
Und nach der Lektüre dieses Buches habe ich auch nicht allzu große Lust, weitere Romane von ihr zu lesen.

Richtig schlecht ist die Story auf keinen Fall, aber es gibt so einige Punkte, die mich das Buch nur mittelmäßig beurteilen lassen.
Einer der Hauptkritikpunkte ist da der Charakter der Jess. Für meinen Geschmack agiert sie viel zu unlogisch und ihr Verhalten ist für mich nicht nachvollziehbar. Es ist mir unverständlich, warum sie beispielsweise so lange über die Vorgänge schweigt.
Ein weiterer Punkt, mit dem ich mich nur schwer arrangieren kann, ist der Storyaufbau an sich:
Für Romane von Erskine ist es wohl typisch, aber ich habe bisher nur wenige Romane gelesen, die auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen spielen und deren Charaktere in gewissen Rahmen miteinander agieren. Ich tue mich schwer damit, die Erklärung der "Träume" zu akzeptieren und kann diesen geisterhaften und mystischen Grundansätzen nicht viel abgewinnen.

Richtig gut und interessant fand ich dagegen den historischen Teil des Romanes, im Prinzip hätte mir dieser Teil des Buches als eigenständiger historischer Roman vollkommen gereicht. Auch fehlt es im Roman über weite Strecken nicht an Spannung und der Stil an sich ist gut und flüssig zu lesen. Da gibt es nichts dran zu rütteln, da merkt man schlichtweg die Erfahrung und Routine der Autorin.
Möglicherweise ist das aber auch die Achillesferse des Buches: Ein bewährtes Konzept, das vielleicht einmal zu viel variiert wurde.

Mein Fazit: Wer Gefallen an dem typischen Grundplot von Barbara Erskine findet, kann hier durchaus zugreifen, allen anderen empfehle ich eine Leseprobe vorab.

Bewertung

Die Tochter des Königs (Wildfee)      

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