Eine Lady in Bath (Bacherl)
| Amanda Elyot | Kaufen |
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Originaltitel: By A Lady Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-442-36572-2 Erscheinungsdatum: Januar 2008 Genre: Time Travel |
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Klappentext
Ein Augenzwinkern des Schicksals – und plötzlich findet sich die junge New Yorkerin Cassandra Welles in Bath in der Zeit von Jane Austen wieder. Völlig mittellos erlebt Cassandra viel Schlimmes, bevor mit der exzentrischen Lady Dalrymple, die sie als ihre verloren geglaubte Nichte ausgibt, und dem hinreißenden Earl of Darlington das Glück wieder in ihr Leben tritt. Doch nicht für lange, denn nur wenn Cassandra zurück in ihr eigenes Jahrhundert findet, kann sie dem traurigen Schicksal ein Schnippchen schlagen. Aber wird sie dann ihren heiß geliebten Earl auf immer verlieren?
Quelle: Blanvalet
Meine Einschätzung
Die wunderschöne äußere Aufmachung im Regency-Stil, wohlklingender Titel und Klappentext und einige positive Kritikerstimmen suggerieren ein Buch das unbedingt gekauft werden muss. Vor allem Jane Austen Fans müssen das ja schon fast haben! Leider empfand ich genau dieses Buch dann als einen Griff ins Unnötige.
Die Story, so gut sie zuerst auch klingen mag, wird durchgehend oberflächlich behandelt und ist zudem noch sterbenslangweilig umgesetzt (nach 100 Seiten ca. muss man kämpfen).
Außerdem kommt man aufgrund inhaltlicher Schwachsinnigkeiten aus dem Kopfschütteln kaum heraus. Dass z.B. unsere Heldin sich innerhalb von 10 Minuten nach dem Zeitsprung bestens auskennt ist da nur der Beginn einer Reihe unglaubwürdiger Pünktchen.
Der Roman ist frei nach dem Motto verfasst :„ Was nicht passt wird passend gemacht“
Die Helden spiegeln meine Meinung zur Geschichte eigentlich komplett wieder. Als Charaktere schnell uninteressant, im Handeln unglaubwürdig und als Paar auch nicht prickelnd. Selbst die erotischen Szenen, so gerne ich sie sonst auch lese, habe ich hier eher überlesen.
Geht man mit weniger hohen Erwartungen an diesen Roman heran, mag man ihn vielleicht als nicht ganz so schlecht empfinden (aber mit viel Wohlwollen). Da die Geschichte allerdings als absolutes Muss für alle „Jane Austen Fans“ vermarktet wird, kann man sich in diesem Falle schon fast veräppelt vorkommen.
Keine Leseempfehlung von mir, denn selbst ich konnte mich nicht zusammenreißen und habe die letzten Seiten nur noch überflogen.
Bewertung
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