Never tell a lie - Lügen können töten (Nicole)


Hallie Ephron Kaufen
Originaltitel: Never tell a lie
Verlag: Diana
ISBN: 978-3-453-35456-2
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Genre: Psycho-Thriller

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Klappentext

Endlich haben Ivy und ihr Mann David ihr viktorianisches Traumhaus gefunden, und bald soll ihr erstes Kind zur Welt kommen. Doch dann fällt ein dunkler Schatten auf ihr Leben: Ihre frühere Klassenkameradin Melinda ist spurlos verschwunden. Zuletzt wurde sie gesehen, als sie mit David ins Haus ging - aber niemand kann bezeugen, dass sie es wieder verlassen hat. Ivys Glauben an Davids Unschuld ist zunächst unerschütterlich. Erst das Netz aus Lügen, Täuschung und Verrat, auf das sie bei ihren Nachforschungen stößt, bringt ihr Vertrauen ins Wanken und sowohl sie als auch ihr ungeborenes Kind in Lebensgefahr…

Quelle: Diana

Meine Einschätzung

Da der Klappentext den Inhalt zur Genüge wiedergibt, verzichte ich an dieser Stelle auf eine eigene Zusammenfassung.

Hallie Ephrons Roman beginnt mit einem Hauströdelmarkt, bei dem das verliebte Ehepaar eine alte Mitschülerin von ihnen, Melinda, wieder sieht. Mittlerweile hat sich Melinda aus einem sogenannten hässlichen Entlein zu einem stolzen Schwan entwickelt und auch sie ist, wie Ivy, schwanger.

Man erfährt schon sehr früh, dass Melinda stets eine Außenseiterrolle in der Schule hatte und nie wirklich beliebt war. Genau dieser Punkt ist es, der die Story eigentlich von Beginn an, sehr vorhersehbar macht.

Die Autorin erzählt zwar noch eine kleine Nebengeschichte, über die Menschen, die vor ihnen in dem alten Haus in viktorianischem Stil lebten, doch sie macht meiner Meinung nach den Fehler, dass sie diesen Handlungsstrang zu früh auflöst- dieser hätte doch noch für den ein oder anderen Gruselmoment sorgen können.

Der Roman lässt sich wirklich sehr gut lesen und ist auch nicht schlecht - es befinden sich einige spannende Sequenzen darin, doch da ich eigentlich schon von Beginn an durchschaut hatte, was wirklich geschah, war ich beim Lesen nicht mehr ganz mit dem Herzen dabei.

Interessant dargestellt fand ich Hallies Gefühls- und Gedankenwelt, als sie befürchten muss, dass ihr Mann Melinda getötet hat und auch die Weißheiten ihrer Großmutter, an die sie sich dann und wann erinnert, um nicht zu verzweifeln und stark zu bleiben, dies sind die positiven Aspekte der Geschichte, die mir im Gedächtnis geblieben sind.

Fazit: Ein unterhaltsamer, aber leider etwas zu durchschaubarer Psycho-Thriller.

Bewertung

Never tell a lie - Lügen können töten (Nicole)      

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