Ein Dämon kommt selten allein (Anke)


Angie Fox Kaufen
Originaltitel: The Accidental Demon Slayer
Verlag: Goldmann
ISBN:
Erscheinungsdatum: November 2009
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Demon Slayers

1. Ein Dämon kommt selten allein / The Accidental Demon Slayer (2008)
2. Dämonen küsst man nicht / The Dangerous Book for Demon Slayers (2009)
3. A Tale of Two Demon Slayers (2010)

Klappentext

Ein Dämon im Bad und eine ausgeflippte Großmutter vor der Tür. Lizzie hatte sich ihren dreißigsten Geburtstag anders vorgestellt. Als dann auch noch ihr hyperaktiver Jack-Russel-Terrier zu ihr spricht, weiß sie nicht, ob sie lachen oder weinen soll. Aber zu beidem bleibt sowieso keine Zeit, denn ihre Oma entführt sie kurzerhand auf ihrer pinkfarbenen Harley. Schließlich hat Lizzie ein ihr bislang verborgenes Talent, mit dem sie zur Feindin eines jeden Dämonen wird. Auch der attraktive Dimitri hat das erkannt. Doch schon bald braucht er Lizzie nicht nur dazu, Dämonen zu vertreiben....

Quelle: Goldmann

Meine Einschätzung

Eine Dämonen-Jägerin, eine verrückt abgedrehte Großmutter und ein sprechender Hund - Erinnert euch das an irgendwann?

Mich schon zum Beispiel an Julie Kenners Demon Soccer Mum "Kate Connor", Stephanie Plums "Grandma Mazur" der Autorin Janet Evanovich und den Beschützerhund aus Gerry Bartetts "Glory St. Claire"-Serie (auch wenn Angie Foxs sprechender Fox Terrier "Pirate" nicht gerade Beschützerhund genannt werden kann) .
Und das war dann auch schon gleich der erste Punkt, der mir ein wenig missfallen hat. Zwar kann man nicht behaupten Angie Fox hätte hier Figuren 1:1 kopiert, doch handelt es sich um Charaktere die vom Stil her bereits bekannt und beliebt, aber eben weder neu, noch spannend verbessert worden sind.

Ein weiterer Punkt der mich irritiert hat, war das Tempo das die Autorin vorgelegt hat. Bei einer turbulent geschnittenen Geschichte wie dieser, dürfte das eigentlich wenig ausmachen, ja könnte sogar den Genuss noch steigern ... doch dem ist leider nicht so. Ich denke es liegt daran, dass Angie Fox ihren Figuren kaum die Möglichkeit zu einer Suche nach Erklärungen und zum Sammeln von Erkenntnissen lässt und dem Leser somit die Möglichkeit vorenthält, mehr über die Story, als auch die Figuren zu erfahren.

Im Tempo ist Angie Fox dann allerdings konsequent bis zum Schluss; der kommt so schnell daher, dass man es als Leser kaum richtig mitbekommt. ;-)

Und so fehlt es der Geschichte, wie auch den Figuren an Tiefe. Dieser Verlust wird im besonderen Maße durch die Ich-Form, also die alleinige Sichtweise der Protagonistin "Lizzie" betont. Da Lizzie selber ständig irritiert und überfordert von den Situationen ist, in die sie so unvermittelt rein geworfen wird, kann sie natürlich auch dem Leser wenig Hilfreiches vermitteln. Das impliziert zwar, dass die Figur vollkommen stimmig wirkt, hilft mir als Leser aber leider auch nicht weiter.

Obwohl "Ein Dämon kommt selten allein" flott zu lesen ist und durchaus für Unterhaltung sorgen kann, hat es mich einfach nicht genug angesprochen um besser bewertet werden zu können. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass interessierte Fans von - wie soll ich mich ausdrücken... Dämonenjägerinnen wider Willen und abgedrehten Hexen-Großmüttern auf pinken Harleys durchaus auf ihre Kosten kommen könnten.

Bewertung

Ein Dämon kommt selten allein (Anke)      

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