Ein letzter Sommer in La Rochelle (Tina)
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Originaltitel: Diving Into Light Verlag: Goldmann ISBN: 978-3442470532 Erscheinungsdatum: September 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Seit sie denken kann, hat Florence jeden Sommer im Haus ihrer Großmutter Mimi in La Rochelle verbracht. Diese Wochen des Jahres bedeuteten alles für sie, denn hier konnte sie sie selbst sein und hatte in ihrer Großmutter eine verständnisvolle Zuhörerin. Auch ihre erste Liebe erfuhr sie in La Rochelle, zu ihrem drei Jahre älteren Cousin Matt. Aber jetzt, mit Anfang zwanzig, hat Florence jeglichen Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, und die vielen Briefe ihrer Großmutter bleiben ungeöffnet. Zu schmerzlich waren die Ereignisse in Florences letztem Sommer in La Rochelle ...
Quelle: Goldmann
Meine Einschätzung
Da der Klappentext schon einiges verrät, und ich die Spannung nicht vorwegzunehmen verrate ich nichts Weiteres.
Ich möchte vorneweg schicken, dass mich das Buch zunächst so einige Nerven und Geduld gekostet hat und ich zwischenzeitlich schon überlegt hatte es abzubrechen. Meine anfänglichen Schwierigkeiten lagen vor allem in dem ständigen Wechsel der Geschichte und in den Stammbaum der Familie.
Zwar hat man versucht der Familienchronik Herr zu werden in dem man einen Stammbaum auf der ersten Seite im Buch abgedruckt hat, doch ist es reichlich nervig, wenn man ständig unterbrechen muss um nachzusehen mit welchem Teil der Familie man es gerade zu tun hat.
Erschwerend kommen die verschiedenen Spielzeiten; einmal als Florence 12 ist und dann als sie 22 Jahre ist; der Geschichte hinzu und deren ständiger Wechsel.
Rückblickend kann ich nur sagen, dass es sich gelohnt hat sich da durchzubeißen, denn je weiter man in die Geschichte eindringt und je mehr man über die Familienchronik lernt umso fesselnder, aber auch intensiver, wird das Buch.
So ist das Buch keine leichte Geschichte für Zwischendurch, sondern verlangt die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Mir erging es sogar so, dass ich einen Teil der Szene, die mich über das Lesen hinaus beschäftigt haben mit meinem Mann diskutieren musste um sie zu verdauen.
Natascha Farrant schreibt, ist man als Leser einmal drin in der Geschichte, spannend und sehr einfühlsam. Dabei möchte man die Figuren wahlweise gerne einfach mal schütteln oder in den Armen nehmen und trösten.
Es kommt zu einem kleinen schönen Ende, was mich persönlich sehr gefreut hat, aber auch ein paar Tränen hat fließen lassen.
Eine Familiengeschichte die es in sich hat - mit ihren schönen aber auch traurigen und tragischen Seiten. Für mich ist es auf jeden Fall ein Buch das man nicht so schnell vergisst und das einen nachdenklich stimmt.
Bewertung
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