Jacob (Anke)


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Originaltitel:
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3802582363
Erscheinungsdatum: August 2009
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
The Nightwalkers Series / Schattenwandler

Klappentext

Seit Anbeginn der Zeit gibt es die dämonischen Schattenwandler. Die Liebe zu Sterblichen ist ihnen verboten. Ein Mann wacht darüber, dass dieses Gesetz eingehalten wird: Jacob. Siebenhundert Jahre widerstand er jeglicher Versuchung, richtete zahllose Schattenwandler, die sich bei Vollmond ihren dunklen Trieben hingaben. Doch als er die schöne Isabella rettet, flammt eine Leidenschaft in ihm auf, die er nie zuvor kannte. Und nun ist es Jacob selbst, der das eherne Gesetz der Schattenwandler bricht.

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

Gerade noch hatte ich darüber gejammert, dass in, wie es mir erscheint allzu vielen, paranormalen Liebesromanen Dämonen als Bösewichte herangezogen werden und diese sich dann leider immer zu "too-stupid-to-live" anstellen - dämliche Dämonen eben!
Als ich nun nichts ahnend Jacquelyn Franks Buch "Jacob" in die Hand nehme entpuppten sich die Hauptprotagonisten als - dreimal dürft Ihr raten: Genau als Dämonen! ;-)

Um es vorneweg zu nehmen und wie man es eh an meiner Bewertung sehen kann, hat mir das Buch einfach großartig gefallen.
Die Autorin bedient sich zwar eines altbekannten Grundplots, strickt daraus aber für den Leser ganz neue Einsichten.

So sind die dämonischen Hauptcharaktere, wie alle Kreaturen der Nacht, die im Buch "Schattenwandler" (im Original "Nightwalker") genannt werden, eine bedrohte Rasse. Dezimiert werden sie durch schwarze Magier, die "Schattenwandler" magisch an sich binden und damit ihrer dunklen Natur Tür und Tor öffnen.

Die Dämonen sind in Franks "The Nightwalkers Serie" also die Guten, aber durchaus gefährlich für die Menschen. Das muss auch die Bibliothekarin Isabella feststellen, als sie in die Welt der "Nightwalkers" hingezogen wird. Aber zum Glück für die Menschheit und für Isabella gibt es den "Vollstrecker" Jacob, der über seine Brüder und ihr gesetzmäßiges Verhalten wacht.

Ach, und was für einen wunderbaren Helden hat Jacquelyn Frank hier geschaffen. *seufz* Aber überhaupt, alle weiteren Charaktere sind ebenfalls spannend und interessant beschrieben, was wie ich meine auch an dem allgemein flüssig zu lesenden Schreibstil der Autorin hängt. Vor allem aber weckt dieses zukünftige Heldenmaterial Lust auf weitere Teile der Serie.

Wichtig anzumerken wäre meiner Meinung nach aber, dass "Jacob" eher mit den Geschichten der Autorin Maggie Shaynes und ihrer "Wings in the Night"-Serie zu vergleichen ist, als mit J.R. Wards oder Lara Adrians Erzählstil.

Meinen Lesegeschmack trifft Jacquelyn Frank jedenfalls genau und ich freue mich schon auf "Gideon". ;-)

Fazit: Beste Unterhaltung mit neuen "dämonischen Einsichten".

Bewertung

Jacob (Anke)      

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