Leben, frisch gestrichen (Drixi)


Susanne Fülscher Kaufen
Originaltitel: ----
Verlag: List
ISBN: 978-3548608013
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Genre: Contemporary

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Klappentext

Wer will schon werden wie die eigene Mutter? Anna jedenfalls nicht. Auch heute noch sind der 41-jährigen Lehrerin die Auftritte der rebellischen Mittsechzigerin peinlich. Und jetzt will Irene auch noch ihr schönes altes Haus renovieren, um es zu verkaufen und in die Stadt zu ziehen, wo das Leben tobt. Annas Töchter finden das in Ordnung. Sie hatten schon immer ein besseres Verhältnis zu ihrer exzentrischen Großmutter als zu Anna. Der Einzige, dem Anna ihr Herz ausschütten kann, ist der polnische Handwerker Tomasz - sie ahnt nicht, dass nicht nur sie seine starke Schulter zu schätzen weiß....

Quelle: List

Meine Einschätzung

‚Leben, frisch gestrichen‘ empfand ich als extrem langweilig, sowohl was den Inhalt, als auch den Schreibstil betraf.

Ein Handwerker kommt ins Haus, „handwerkt“ ein bisschen vor sich hin, die Bewohner (Oma, Tochter und Enkeltöchter) wundern sich über ihn, finden ihn mal nett und mal komisch. Mehr passiert, zumindest in der ersten Hälfte des Buches, nicht.

Die Enkeltöchter wirken beide sehr pubertär, obwohl sie angeblich schon Anfang zwanzig sind; Die Oma scheint „einen zweiten Frühling“ zu erleben, will in die „große wilde Stadt“ und nimmt dabei keine Rücksicht auf ihre Familie; Und die Tochter ist nur am meckern, über den Hausverkauf, den Handwerker, ihre Mutter – über einfach alles.

Auch wurde mir, als Leser, Tomasz beim besten Willen nicht sympathisch. Er wirkte sehr arrogant und wie soll ich es ausdrücken: Sehr -sehr- seltsam. Daher war es mir absolut unverständlich warum alle so einen Wirbel um ihn machten. Extrem nervig war es auch, dass er einmal mit Vornamen, Tomasz, aber noch viel öfter (vor allem von der Tochter) mit dem Nachnamen, Gnot, angeredet wurde.

Die zweite Hälfte des Buches habe ich es dann nur noch quergelesen, da ich mich weder für die Personen interessieren konnte, noch die Geschichte als ansprechend empfunden hatte.

Das Ende war ebenfalls sehr fragwürdig, aber absolut passend zu dieser nichtssagenden Geschichte.

Leider kann ich beim besten Willen keine Punkte vergeben, da mich das Buch zu keinem Zeitpunkt zum Weiterlesen gereizt hat oder zum Mitfühlen bewegt hat. Aus dem einzigen Grunde, da Happy End Buecher über keine Nullbewertung verfügt, vergebe ich die Mindestpunktzahl.

Fazit: Nicht empfehlenswert.

Bewertung

Leben, frisch gestrichen (Drixi)      

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