Operation Eaglehurst (Anke)
| Marlies Ferber | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: DAV ISBN: 978-3862311132 Erscheinungsdatum: Februar 2012 Genre: Krimi CD's: 4 Sprecher: Hans Perter Hallwachs |
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Klappentext
In der südenglischen Seniorenresidenz Eaglehurst wird Ex-Secret-Service-Mitarbeiter William Morat tot aufgefunden. Sein ehemaliger Kollege James Gerald glaubt nicht an einen natürlichen Tod und zieht kurzerhand selbst in das Altersheim, um den vermeintlichen Mord aufzuklären. Schon bald bestätigt sich sein Verdacht, denn es gibt weitere rätselhafte Todesfälle. Dass der siebzigjährige Held inzwischen selbst auf einen Rollator angewiesen ist, erleichtert die Verbrecherjagd nicht.
Quelle: DAV
Meine Einschätzung
"Operation Eaglehurst" ist eine unterhaltsame Krimi-Geschichte, die schrullig sympathische Charaktere, überraschende Wendungen und ein eher ungewöhnliches Alter und Setting für ihre Protagonisten zu bieten hat.
Der agile, aber durch eine schwere Bronchitis geschwächte siebzigjährige Ex-Agent James Gerald hat sich zur Eaglehurst Alten-Rezidenz aufgemacht um Nachforschungen zum Tod seines Freundes und Ex-Kollegen zu tätigen.
Hilfe erbittet er sich von anderen ehemaligen Kollegin, Sheila Humphrey, die ihm nicht nur einen Rollator mit Extras bringt, sondern auch ihr helfendes Geschick zur Verfügung stellt, um die Ermittlungen voranzutreiben.
Ein feiner Witz, der manchmal herzlich, manchmal herrlich ironisch, aber immer höchst amüsant daher kommt und das sympathische Ermittler-Duo James und Sheila waren für mich die Hauptzutaten, die die Geschichte so vergnüglich gemacht haben.
Echte Probleme hatte ich jedoch damit, mich an die Vortragsweise von Hans Peter Hallwachs zu gewöhnen.
Zunächst hatte ich den Eindruck er leiere lediglich gelangweilt seinen Text herunter. Enttäuscht über eine solch schwache Leistung des tollen Schauspielers musste ich bereits nach der 1. Hälfte der 1. CD eine Pause einlegen um etwas Abstand zu gewinnen.
Doch je länger ich zuhörte und je genauer ich darauf achtete, bildeten sich für mich dann doch Nuancen in der Stimme von Hans Peter Hallwachs heraus, die Amüsement, Ironie, Sarkasmus oder Zuneigung ausdrückten und so den Figuren zusätzlichen Charme verliehen.
Trotz dieser, für mich, positiven Wandlung während des Hörens, kann ich meine Enttäuschung über die mir zu wenig engagierte Sprecherleistung nicht vollkommen verhehlen.
Eine unterhaltsame und kurzweilige Krimi-Geschichte, die ein wenig durch meine Probleme mit dem Sprecher verloren hat.
Bewertung
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