Sushi und Kartoffelbrei & Ticktack (Tina)
| Jane Freeman | Kaufen |
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Originaltitel: Flipside & Tick/Tock Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3442371488 Erscheinungsdatum: März 2009 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Humorvoll, warmherzig und ganz und gar aus dem Leben gegriffen: Zwei unterhaltsame Romane in einem Band.
Und das Gras auf der anderen Seite des Gartenzauns ist DOCH grüner! Jedenfalls, wenn man immer deutlicher spürt, dass das eigene Leben im Schatten anderer verläuft. Oder der eine Herzenswunsch - und es ist doch nur einer! - nicht in Erfüllung geht, so hart man auch an sich arbeitet. Aber vielleicht ist so mancher Wunsch doch eher ein Fluch. Und wohl demjenigen, der rechtzeitig die Reißleine zieht!
Quelle: Blanvalet
Meine Einschätzung
Sushi und Kartoffelbrei
Clare arbeitet für eine Zeitschrift „Verve“ als Journalistin und ist eigentlich glücklich und zufrieden, wenn da nicht ihre herrschsüchtige Chefin wäre. Ihr kann sie fast nichts recht machen und als da noch eine große Story platzt, muss sie sich was einfallen lassen, um den Job zu behalten.
Ihre Schwester Isobel ist mit Phil verheiratet und hat zwei Kinder Ellen und Alexander. Isobel‘s Leben scheint langweilig zu sein; wenn man ihr glauben darf. Denn sie ist mit sich und der Situation unzufrieden. Phil ist zwar ein liebevoller Ehemann und Vater aber nie da wenn Isobel ihn mal braucht.
Als Isobel und Clare sich nach einem Essen unterhalten, kommen beide auf die Idee die Rollen zu tauschen. Clare sieht darin die Chance die Story zu „Sister - Pact“ als Friedensangebot für die Chefin zu schreiben.
Clare übernimmt den Haushalt und die Kinder, und Isobel übernimmt Clares Job bei der Zeitschrift. Aber läuft es auch so wie sich es beide vorgestellt haben? Oder merken sie, dass ihr Leben so wie es vorher war, eigentlich genau das Richtige für sie persönlich war?
Ich hatte beim Lesen wirklich meinen Spaß. Das Buch ist amüsant und stellenweise sehr witzig verfasst. Die Autorin Jane Freeman schreibt flüssig und man mag das Buch nicht aus der Hand legen, denn es könnte ja passieren, dass man eine Menge verpasst. ;-)
Als Leser erkennt man sich leicht in der einen oder anderen Situation wieder. Denn wer kennt das nicht, dass man anderen Menschen etwas neidet, was man nicht hat; vor allem dann wenn man mit dem eigenen Leben unzufrieden ist.
Aber es ist eben nicht alles Gold was glänzt und das merken die beiden Hauptfiguren auch bald, als sie in das Leben des jeweils anderen eintauchen.
Während Clare noch voller Überzeugung denkt: „Oh ich kann das locker“, muss sie schnell merken, dass es in der Praxis dann doch nicht immer so einfach ist. Isobel ergeht es nicht viel besser. Auch sie hat mit dem vollkommen anderen Leben ihrer Schwester recht zu kämpfen.
Amüsante und kurzweilige Unterhaltung.
Ticktack
Daisy ist mit Tom Change verheiratet, sie sind glücklich bis auf den Wermutstropfen, dass sie kein Kind haben. Und bei Daisy tickt die biologische Uhr immer lauter, denn alle bekommen Babys nur ihr Kinderwunsch geht nicht in Erfüllung.
Als Daisy ihren Verlobungsring aus Versehen die Toilette hinunterspült, ist es ganz vorbei mit der Ruhe. Sie sieht in dem ganzen Dilemma nur die schlimmsten Folgen für sich und ihr Leben. Und auf einmal scheint nichts mehr so zu sein, wie es mal war.
Plötzlich ist Tom nur noch langweilig und sie will umso schneller ein Kind damit ihre Ehe neuen Wind bekommt. Sie probiert alle Möglichkeiten aus, die es gibt wie z.B. Yoga, Reiki, Trennkost und zum Schluss kann es nur für sie die künstliche Befruchtung sein.
Aber Tom hat seine Bedenken, und das bringt das Fass zum Überlaufen. Denn er hat Angst, dass es beruflich weiter bergab geht und dass er seine Familie nicht ernähren kann.
Wird er seine Daisy überzeugen können? Oder setzt sie mit ihrem Wunsch ihre Ehe aufs Spiel.
Daisy ist eine Frau in den Dreißigern, die sich sehnsüchtig ein Kind wünscht und glaubt damit würde alles wieder gut werden.
In einigen Situationen konnte ich Daisys Wunsch sehr gut nachvollziehen, in anderen Szenen konnte ich allerdings nur den Kopf über ihr Verhalten schütteln. Vor allem da ich diese Gefühl einer tickenden biologische Uhr nicht wirklich kenne und somit auch nicht nachvollziehen kann.
Und doch hat es mich beim Lesen durchaus bewegt und auch mitgenommen, wie sich Daisy dermaßen auf diese Thema „Baby“ versteift und dabei alles aufs Spiel setzt was ihr Lieb und Teuer zu sein scheint.
Schließlich kann das Grundthema des Buches durchaus auf andere Dinge übertragen; denn wer von uns kennt die Situation nicht: Man wünscht sich etwas, weil man glaubt nur damit glücklich zu werden.
Aber wie auch im richtigen Leben, so weist auch Jane Freeman in „Ticktack“ darauf hin, dass es 1. immer anders kommt und 2. als man denkt. ;-)
Eine flüssig erzählte Geschichte, die einem Schmunzeln lässt, aber auch nachdenklich macht.
Bewertung
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