Verhext und zugenäht (Kerstin)
| Valerie Frankel | Kaufen |
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Originaltitel: Hex and the Single Girl Verlag: Ullstein ISBN: 978-3548267838 Erscheinungsdatum: 2007 Genre: Paranormal |
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Klappentext
Emma Hutch, 33, hat eine besondere Fähigkeit: Als Hexe kann sie verführerische Bilder in die Köpfe anderer Menschen schicken. Nur folgerichtig, dass sie eine Partnervermittlung betreibt. Ihre Zauberkraft scheint jedoch ein Fluch zu sein, wenn es um ihr eigenes Liebesleben geht. Bis sie den Auftrag annimmt, den attraktiven Künstler William Dearborne zu beeinflussen. Den nämlich küsst sie versehentlich, schickt ihm die falschen Bilder – und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
Quelle: Ullstein
Meine Einschätzung
Die gute Hexe Emma Hutch besitzt die Gabe der Telegraphopathie. Das heißt, sie kann mit Hilfe einer Berührung Bilder aus ihrem Kopf in das ihres Gegenübers schicken. Dies nutzt sie, um eine erfolgreiche Partnervermittlung zu betreiben: sie berührt die Männer und schickt ihnen Bilder ihrer Kundinnen, woraufhin die sich fragen, weshalb sie ständig an diese eine Frau denken müssen und diese dann um ein Date bitten.
Alles läuft soweit gut (auch wenn Emma vor dem Ruin steht, weil sie ihre Ersparnisse an eine dubiose Firma verloren hat), bis Daphne auftaucht. Von Anfang an ist Emma diese Frau suspekt. Daphne will eine Verabredung mit dem berühmten William Dearborn, doch dieser ist sofort von Emma fasziniert…
Streckenweise wirkte das Buch auf mich richtig skurril und ich kann gar nicht beschreiben, woran es lag. Zum Teil wohl am Schreibstil. Die Autorin benutzt viele Wiederholungen (absichtlich, als Stilmittel), erwähnt kuriose Ereignisse kurz und als wären sie gar nicht weiter der Rede wert. Dazu kommen noch die ganzen neurotischen Nebenfiguren, die verrückten Verkleidungen der Hauptperson, unglaubwürdige Ereignisse, etc.
Dies wirkt aber nicht abschreckend, wie ich es erwartet hätte, sondern verleiht dem Roman ein richtiges Comic-Flair. Zumindest sah ich die ganze Handlung vor meinem inneren Auge als solchen ablaufen.
Das Buch hat durchaus Charme und Witz und die Idee mit der Gedankenübertragung statt des üblicheren Gedankenlesens fand ich originell. Dennoch ist es kein Buch, das einem wirklich lange im Gedächtnis haften bleibt. Dazu ist es einfach nicht witzig, magisch oder romantisch genug.
Dennoch gut geeignet für einen gemütlichen Leseabend.
Bewertung
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