Weiberabend (Anke)
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Originaltitel: The Secret Mothers' Club Verlag: Droemer/Knaur ISBN: 978-3-426-66311-0 Erscheinungsdatum: April 2008 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Acht ganz verschiedene Frauen versammeln sich zur Pyjamaparty: Ohne Männer, ohne Kinder, mit köstlichem Essen und einer Menge Alkohol. Und diese Nacht hat es in sich!
Geheimnisse werden enthüllt und Freundschaften auf die Probe gestellt, wenn sich Joanne und ihre Freundinnen in Helens Landhaus treffen und die Nacht durchquatschen. Zwischen Erdbeer-Daiquiris, Garnelen-Koriander-Curry und Schokolade bis zum Abwinken geht es auch ans Eingemachte: Ist es besser, seinen Kindern in allem vollkommene Freiheit zu lassen, selbst wenn man es nur mit Beruhigungsmitteln ertragen kann? Oder ist alles eine Frage des richtigen Kinesiologen? Was macht man, wenn das Kind Bettnässer ist, und wer hat heute überhaupt noch Zeit für Sex?
Quelle: Droemer/Knaur
Meine Einschätzung
Das erste was mir am Buch positiv aufgefallen ist, war das wunderschöne Cover. Zwar passt es wie ich finde thematisch überhaupt nicht zum Inhalt, dennoch wurde ich sehr von der frischen Farbe angezogen. Auch den stabilen Umschlag, Flexcover/ Hardcover genannt, finde ich genauso praktisch wie schön. Mein Kompliment an Knaur für die ansprechende Gestaltung!
Joanne Felders Buch ‚Weiberabend‘ ist im Grunde kein Liebesroman, wie wir Fans ihn kennen und mögen, dennoch dreht sich natürlich alles um das Leben und die Liebe.
Das Buch kommt mir ein wenig wie ein Bericht oder das Protokoll eines Abends vor. Aber keine Sorge ;-), dieser ‚Bericht‘ ist weder langweilig, noch trocken geraten.
Es war schon die Widmung, auf der ersten Seite im Buch, die mich berührt hat und für die Autorin eingenommen hat:
„Wann immer du dir wie eine schlechte Mutter vorkommst und dich vollkommen allein fühlst – du bist es nicht“ Zitat aus „Weiberabend“
Dieser Satz ist auch gleichzeitig die Aussage, die Essenz des Buches. Ich persönlich würde sagen, dass Buch ist von einer Mutter und (reifen) Frau, für Mütter und (reife) Frauen geschrieben. Ich könnte mir denken, dass jüngere Leserinnen, die noch wenig Lebenserfahrung haben, sich nicht so vom Inhalt angesprochen fühlen, wie z.B. ich (40 Jahre alt).
Die Sprache des Buches kommt im ‚Chick Lit‘-Stil daher und beinhaltet durchaus auch einige deftige Wörter.
Dabei empfand ich den Schreibstil der Autorin leider als nicht ganz so flüssig zu lesen, wie ich es mir nach der Einführung erhofft hatte.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich nicht so genau definieren kann woran es lag, daß ich diesen Eindruck gewonnen habe. Vielleicht war das Verhältnis aus Erzählung der Sprecherin und wörtlicher Rede der Freundinnen nicht ausgewogen genug, da das Buch über Strecken hinweg eher in Richtung einer Erzählung neigt.
Zum Schluss möchte ich noch alle die warnen, die mit der Ich-Person in Büchern nicht zurecht kommen. Beim Lesen störte mich persönlich diese Erzählweise allerdings nicht.
Fazit: Eine Geschichte wie aus dem echten Leben: Aufregend, alltäglich, lustig und traurig zugleich.
Bewertung
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